Jonathan Rea: «Der bisher beste Freitag mit Yamaha»
Als Dritter am Freitag beendete Jonathan Rea den ersten Trainingstag der Superbike-WM 2024 in Most so gut wie noch nie seit seinem Wechsel zu Yamaha. Der Nordire spricht von Verbesserungen bei der Elektronik.
Sechster im ersten Training, Dritter im FP2 und auch in der kombinierten Zeitenliste reichte seine schnellste Runde in 1:32,033 min für Platz 3 – Jonathan Rea bestätigte beim Meeting in Most am Freitag die Fortschritte mit der Yamaha R1, die vor einer Woche in Donington Park offenkundig waren.
"Ein anständiger Freitag – wahrscheinlich der beste, den ich bisher mit Yamaha hatte", stellte der 37-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zufrieden fest. "Denn wir hatten praktisch keine Probleme und haben das Bike auch nicht massiv geändert. Wir konnten unseren Plan durchziehen und das Fahren auf der Strecke machte Spaß. Alles in allem also wirklich ein guter Tag."
Etwa alles perfekt? Rea verneint. "Wir müssen noch an unserer Pace über die Renndistanz arbeiten. Pirelli brachte einen neuen SC1-Reifen mit und ich konnte nicht mit beiden Typen einen Long-Run fahren. Wir müssen noch verstehen, welcher Reifen besser für uns geeignet ist. Bei Yamaha teilen wir alle Daten, wir werden uns also anschauen, ob einer der anderen Fahrer mehr Informationen hat."
Der sechsfache Weltmeister und 119-fache Rennsieger mag für das restliche Wochenende aber keine Prognosen abgeben. "Mein Ziel ist klar definiert: Das Gefühl mit dem Motorrad weiter verbessern und konkurrenzfähiger werden", betonte Rea. "Ich muss die positiven Aspekte des Bikes herausfinden und werde nicht zu sehr an die Ergebnisse denken. Sicher haben wir seit Donington gewisse Fortschritte gemacht. Hinsichtlich der Elektronik, um das Bike zu verzögern, haben wir heute Verbesserungen erreicht. Es ist auch normal, dass man, sobald es in die richtige Richtung geht, mit jeder Runde mehr Vertrauen bekommt."
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