Nicolo Bulega betont: In England war es schlimmer
Ducati-Werksfahrer Nicolo Bulega zählt auch in Most zum engeren Favoritenkreis auf die Podestplätze in der Superbike-WM. Den Trainings-Freitag beendete er eine halbe Sekunde hinter Toprak Razgatlioglu (BMW).
Als erster WM-Verfolger von Toprak Razgatlioglu (BMW) kam Nicolo Bulega nach Most. Er beendete den Trainings-Freitag in der kombinierten Zeitenliste aus FP1 und FP2 auf der fünften Stelle und verliert auf die Tagesbestzeit von Razgatlioglu 0,552 sec.
Erfahrungsgemäß steigert sich der Italiener im Laufe eines Wochenendes: "Der Freitag fühlt sich immer wie der erste Tag in der Schule an. Du musst erst am Setup arbeiten und Runden fahren, um Daten zu sammeln. Der zweite Tag ist oft deutlich besser."
Der Rückstand sei diesmal höher, da Bulega mit seinem Arbuba.it-Team länger gebraucht hat, das Bike richtig einzustellen und mehr Änderungen als sonst vorgenommen wurden. Der 24-Jährige sieht den Wochenendauftakt in Most aber positiver als zuletzt in England: "In Donington Park war mein erster Tag an der Strecke schlimmer. Ich fühle mich hier stärker. Die Strecke in Most ist sehr technisch und eng. In den Top-5 zu landen, ist für den ersten Tag nicht schlecht."
Zwar ist die tschechische Piste auf einer Superbike-Maschine für ihn Neuland, doch schon in den vergangenen Jahren war er erfolgreich in der Supersport-Kategorie mit der Ducati Panigale V2 unterwegs und gewann im Vorjahr den ersten Lauf.
Vor den Rennen in Nordböhmen liegt Bulega mit 200 Punkten auf dem zweiten WM-Rang, Razgatlioglu ist 41 voraus.
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