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Toprak Razgatlioglu hatte alle Schutzengel der Welt

Wer den Sturz von Superbike-WM-Leader Toprak Razgatlioglu im FP2 in Magny-Cours sah, der befürchtete Schlimmstes. Der Türke wurde für eingehende Untersuchungen nach Moulins ins Krankenhaus gebracht.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt




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Nach dem ersten freien Training am Freitagvormittag lag das BMW-Dreigestirn Toprak Razgatlioglu, Garrett Gerloff und Michael van der Mark an der Spitze der Zeitenliste.

Toprak ging mit 13 min Verzögerung ins FP2, weil das ROKiT-Team noch etwas an seiner M1000RR umbaute. In seiner ersten fliegenden Runde lag er unfassbare 0,5 sec vorne, als ihm in der schnellen Linkskurve 13 das Vorderrad wegrutschte. Während sein Bike in Fahrtrichtung nach links wegrutschte, ging es für den WM-Führenden geradeaus. Weil die folgende Rechtskurve mehr als 90 Grad abbiegt, ist dort eine Mauer errichtet, um zu verhindern, dass trudelnde Bikes von Gestürzten in andere Fahrer krachen. Von dieser Mauer erwischte Razgatlioglu das Ende zum Kurvenscheitel hin, dort sind lediglich Autoreifen als Schutz angebracht. Wie er auf die Mauer prallte, ließ Schlimmstes befürchten.

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Der 27-Jährige krachte mit dem Oberkörper in den Reifenstapel, glücklicherweise war der Airbag in seiner Lederkombi bereits ausgelöst. Toprak rutschte rotierend zurück auf die Rennstrecke, über die Fahrbahn und kam in der asphaltierten Auslaufzone zum Liegen. Wie durch ein Wunder konnte er selbst aufstehen, sich den Helm abnehmen und wurde anschließend von einem Krankenwagen abtransportiert. Nach der Erstuntersuchung im Medical-Center an der Strecke wurde er für genaue Checks nach Moulins ins Hospital gebracht. Bislang ist nur bekannt, dass Razgatlioglu teilweise starke Prellungen erlitten hat. Er selbst twitterte aus dem Krankenhaus, dass er sich gut fühle.

"Diese Stelle ist tückisch, denn man kommt dort im fünften Gang an", beschrieb Teamkollege van der Mark, der den Freitag als Schnellster beendete. "Man hat viel Schräglage und kann leicht stürzen. Die Kurve war schon immer so, früher war dort aber keine Mauer. Damals gab es Stürze, bei denen das Motorrad nicht wie jetzt von der Mauer aufgehalten wurde. So gesehen hat die Mauer getan, wofür man sie errichtet hat. Das macht diese Mauer nicht perfekt, keine Mauer ist perfekt. Wenn man dort etwas ändern wollte, müsste man die gesamte Kurve bearbeiten. Aber wie gesagt, so war sie schon immer."

"Wenn du dort um die Kurve kommst, dreht das Hinterrad ein bisschen durch", ergänzte Gerloff. "Dann bremst du und es gibt einen starken Gewichtstransfer von hinten nach vorne. Wenn du nur etwas zu viel Schräglage hast… Er hatte Glück, dass er auf den eigenen Beinen weglaufen konnte. Ich machte mir über diesen Streckenabschnitt schon immer Sorgen, weil wir dort so schnell sind. Wenn dir dann das Vorderrad wegrutscht… Mir war bis dahin nicht klar, dass dort eine Mauer steht und auch keine Airfences montiert sind. Wenn man dagegen nichts unternimmt, wäre das nicht sehr verantwortlich. Dort wären Airfences angebracht. Wenn an dieser Stelle das nächste Mal etwas passiert, geht es schlimmer aus. Er hatte Glück, dass er mit dem Airbag in die Reifen krachte und nicht mit den Beinen voraus. Und dass er im Trudeln war und es ihn gleich wegdrehte, so stoppte ihn die Mauer nicht. So ein Unfall ist ungewöhnlich, aber darauf muss man vorbereitet sein."

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