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Yamaha: Kein Höhenflug mit Winglets in Cremona
Yamaha präsentierte beim neunten Meeting der Superbike-WM 2024 eine neue R1 mit Winglets, die aber für keinen Höhenflug sorgten. Für Andrea Locatelli war Cremona das zweitschlechteste Rennwochenende der Saison.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Es war eine Überraschung, als Yamaha am Donnerstagabend im Fahrerlager von Cremona ein neues Homologationsmodell der R1 der Weltöffentlichkeit präsentierte. Die für den Einsatz in der Superbike-WM entscheidende Neuerung ist die mit Winglets ausgestattete Verkleidung, die in Windeseile an den Einsatzmotorrädern der Werksmotorräder montiert wurde.
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Aushängeschild Andrea Locatelli – der Italiener ist als WM-Sechster nach wie vor bester Yamaha-Pilot – war die Verkleidung neu, entsprechend begann man am freien Training zunächst mit der Anpassung der Settings. Als Fünfter der Superpole endeten die Rennen mit den Plätzen 12, 7 und 9 zwar immer in den Punkten, dennoch weit unter den Erwartungen. "Nie im Leben habe ich damit gerechnet, [im ersten Rennen] so weit hinten zu landen", seufzte der 27-Jährige. "Ich habe in Kurve 11 einen Fehler beim Anbremsen gemacht. Danach bin ich in jeder Runde am Limit gefahren und kam nicht mehr weiter nach vorn. In Sektor 2 und 3 haben wir ziemlich viel verloren. Im ersten und letzten Sektor sind wir stärker, in allen anderen hatten wir Probleme. Nach der Superpole war ich eigentlich recht zuversichtlich, weil alles gut funktionierte, aber vielleicht haben der Zustand der Strecke und die unterschiedlichen Reifen nicht dazu beigetragen, das gewünschte Gefühl zu finden."
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Siebter im Sprintrennen war ein durchaus angemessenes Ergebnis und ein ähnliches Finish war auch im zweiten Lauf drin, wäre Andrea Iannone (Ducati) in Runde 14 nach einem Ausritt nicht unvermittelt auf die Strecke zurückgekehrt. Beim Zusammenstoß verlor Locatelli drei Positionen, außerdem wurde sein Motorrad leicht beschädigt.
"Es war ein schwieriges Wochenende", bedauerte Yamaha-Pilot. "Wir haben im Qualifying unser Potenzial gezeigt, aber die Ergebnisse sind nicht so, wie ich es mir bei meinem Heimrennen gewünscht habe. Es war eine große Chance für uns - nach dem Test im Mai waren wir wirklich konkurrenzfähig, aber an diesem Wochenende kämpften wir immer mit dem Grip am Heck und an der Front, und wir haben nie eine Lösung gefunden, um das Motorrad wirklich zu verbessern. Ich brauche mir nicht vorzuwerfen, denn ich habe alles gegeben. In jeder Runde habe ich versucht, mein Bestes zu geben, und das ist ein wichtiger Punkt."
Mit insgesamt 14 Punkten reiht sich Cremona nahtlos in die zuletzt mageren Ergebnisse ein. Mit nur 10 Punkten war das Meeting in Portimão das für ‹Loka› bisher schlechteste der Superbike-WM 2024.
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