Marvin Fritz: «Das geht mit dem Superbike nicht»
Punkte sprangen für Marvin Fritz bei seinem Gasteinsatz in der Superbike-WM keine heraus, der 31-Jährige konnte in Cremona aber wertvolle Daten für Yamaha sammeln. In Aragon bekommt er eine weitere Chance.
Wegen seines
Yamaha war auf dem neuen Cremona Circuit wenig konkurrenzfähig, Andrea Locatelli sorgte als Siebter im Sprint für das beste Ergebnis. In den beiden Hauptrennen lief noch weniger zusammen, dort war Platz 9 von "Loka" im zweiten Lauf das Highlight. Rekordchampion
Fritz wurde in den beiden langen Rennen 17. und 18., im Sprint stürzte der Mosbacher.
"Für mich ging es an dem Wochenende nicht darum zu zeigen, was ich kann", sagte Marvin beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Ich fahre weiterhin Langstrecke, ich habe einen neuen Zweijahresvertrag mit YART. Ich wollte genießen, sollte das Bike weiterentwickeln und Daten von unserer Seite mit einbringen. Mit den Reifen war es vom Fahrstil her eine Riesenumstellung für mich und Niccolo Canepa. Wie wir in der Langstrecke fahren, das Motorrad vorne tief und hinten hoch, das geht mit dem Superbike nicht – wir haben es versucht. Wenn das Bike vorne hoch ist, ist das etwas ganz anderes. Wahrscheinlich deshalb bin ich im Sprint auch gestürzt."
Im zweiten Rennen drehte Fritz elf Runden innerhalb 1:31 min, am Samstag waren es nur zwei. "Ich wollte nicht zu viel riskieren, sondern habe meine Runden abgespult", bemerkte der Yamaha-Pilot. "Generell war es ein gutes Ende, die Daten haben viel besser ausgeschaut."
Weshalb stand Yamaha in Cremona so schlecht da? "Wir hatten vor allem Probleme mit dem Seitengrip", analysierte Marvin. "Im ersten und letzten Sektor waren wir gleich schnell wie alle anderen, aber in Sektor 2 und 3 haben wir viel verloren. Was genau das Problem ist, kann ich nicht sagen. Das Superbike ist für mich viel schwieriger zu fahren, das mit den Reifen kommt dazu. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt."
Fritz wird auch am kommenden Wochenende in Aragon als Ersatz für Aegerter auf der GRT-Yamaha sitzen.
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