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Teamchef Stefan Laux: «Lucy Michel muss aus ihrer Komfortzone raus»
Garrett Gerloff aus dem deutschen Team Bonovo action sorgte mit Platz 4 im zweiten Hauptrennen für das beste BMW-Ergebnis bei der Superbike-WM in Cremona. «Ich komme meinen 100 Prozent näher», sagt der Texaner.
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Michael van der Mark wurde im ersten Hauptrennen am Samstag als Bester aus dem weiß-blauen Quartett Siebter, Garrett Gerloff legte als Vierter im zweiten langen Rennen am Sonntag nach.
"Garrett hat sich kontinuierlich gesteigert. Er hat es geschafft, im kurzen Rennen auf Platz 9 zu kommen und damit in die dritte Reihe, das war super. Dann hat er ein starkes Rennen gezeigt, hat sich einen nach den anderen zurechtgelegt und überholt bis auf Platz 4", lobte Bonovo-Teamchef Michael Galinski. "Da kann ich nur sagen: Bravo, bravo, bravo! Umso mehr zeigt sich, wie wichtig Toprak für BMW ist. Denn wie man sieht, sind wir wieder auf dem Level wie im letzten Jahr und können unser Schwesternteam schlagen, wenn Toprak nicht dabei ist. Toprak motiviert alle und wir sind froh, wenn er wieder zurückkommt."
"Das war ein Wochenende, das nach anfänglichen Startschwierigkeiten supergut gelaufen ist", stieß Teameigentümer Jürgen Röder ins gleiche Horn. "Das zweite Rennen von Garrett war eines seiner besten. Super Performance, super gekämpft, eine klasse Leistung der Jungs! Chapeau, das war wirklich gut. Die Veranstalter haben sich redlich Mühe gegeben. Die Struktur außerhalb des Rennzirkus ist ausbaufähig, aber die Fans waren sehr begeistert, die Menschen unheimlich freundlich und voller Euphorie, dass so was in Cremona stattfindet."
"Wenn ich ein gutes Gefühl für das Motorrad habe und dessen Reaktionen vorhersagen kann, dann fahre ich lockerer", erklärte Gerloff gegenüber SPEEDWEEK.com seine starken Leistungen seit Portimao. "Wenn du weißt, was passieren wird, dann gibt dir das viel Vertrauen."
Dass er bester BMW-Fahrer war, ordnete der Texaner gleich richtig ein: "Toprak war nicht dabei, für mich fühlt sich das deshalb wie eine Fälschung an. Aber ich kann nicht mehr tun, also so gut wie möglich zu fahren. Ich meine, dass ich meinen 100 Prozent näherkomme. Wenn nur das verdammte Qualifying nicht wäre – ich hasse es. In den Rennen fühle ich mich gut und das Motorrad funktioniert konstant. Aber im Quali bekomme ich keine saubere Runde zusammen und mache Fehler. Es liegt an mir, wenn ich dumme Fehler mache. Das Motorrad wäre auch im Qualifying gut."
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