Donington, FP1: Bimota vor Bulega und Razgatlioglu
Bei sommerlichen Bedingungen sorgte am Freitagvormittag im FP1 der Superbike-WM in Donington Park überraschend Bimota-Werksfahrer Alex Lowes für die Bestzeit. Yamaha und Honda liegen weit zurück.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zu Beginn des ersten Superbike-Trainings um 10.20 Uhr Ortszeit, Donington Park ist gegenüber MEZ eine Stunde zurück, hatte es auf der englischen Rennstrecke bereits sommerliche 25 Grad Celsius, die Asphalttemperatur betrug 34 Grad. Die Wettervorhersage für das ganze Wochenende ist hervorragend, uns erwartet eine grandiose Motorsport-Party in der Grafschaft Leicestershire.
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Iker Lecuona, Xavi Vierge und Domi Aegerter haben sich von ihren Verletzungen erholt und sind wieder einigermaßen hergestellt. Einen großen Umbruch gab es im Team Petronas Honda, in dem beide Fahrer Tarran Mackenzie und Zaqhwan Zaidi gegen Tito Rabat und Ivo Lopes ausgetauscht wurden. Aufgewertet wird das Feld durch Wildcard-Fahrer Tommy Bridewell, der eine fünfte Honda Fireblade pilotiert. Nach zwölf Minuten sorgte Bimota-Werksfahrer Alex Lowes mit 1:26,544 min für die erste nennenswerte Bestzeit. Zum Vergleich: Den Pole-Rekord hält Weltmeister Toprak Razgatlioglu seit 2024 mit 1:24,629 min, die schnellste Rennrunde drehte der BMW-Star im gleichen Jahr im zweiten Hauptrennen in 1:25,597 min.
Es dauerte bis 5 min vor Ende der 45-minütigen Session, dass WM-Leader Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati) bis auf 0,001 sec an die Bestzeit von Alex Lowes herankam. Der Engländer blieb bis zum Schluss vorne, ihm folgen Bulega und Razgatlioglu. Dann kommen mit Petrucci, Iannone, Sam Lowes, Montella, Vickers und Redding sechs (!) weiter Ducati-Piloten. Der zweifache Weltmeister Alvaro Bautista strandete mit der Panigale V4R hingegen auf Platz 15 (+0,989 sec).
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Garrett Gerloff schafft es auf der einzigen Kawasaki im Feld auf Platz 10. Rekordchampion Jonathan Rea wurde als bester Yamaha-Fahrer ernüchternder Elfter, Iker Lecuona als schnellster Honda-Pilot Zwölfter. Bereits nach drei Minuten pflügte Aegerter (GRT Yamaha) durchs Kiesbett und fiel in diesem um, der Schweizer kehrte nach 20 min zurück auf die Strecke und wurde 20. (+1,718 sec).
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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