So weit vorn sah man Garrett Gerloff schon lange nicht mehr. Als Sechster der freien Trainings könnte das Superbike-Meeting in Donington Park ein Saisonhighlight für den Kawasaki-Piloten werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte der Superbike-WM 2025 kommt Garrett Gerloff mit der Kawasaki ZX-10RR offenbar immer besser zurecht. Nachdem der 29-Jährige zuletzt in Misano im zweiten Lauf als Achter sein erstes einstelliges Ergebnis einfahren konnte, startete der US-Amerikaner am ersten Trainingstag in Donington Park mit einem soliden sechsten Platz in das siebte Saisonmeeting.
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"Das war mein bisher bester Freitag mit Kawasaki – einstellige Zahlen habe ich bisher selten neben meinem Namen stehen sehen", sagte Gerloff grinsend. "Ich fühle mich hier ziemlich gut, wobei ich Donington auch wirklich mag. Wir nähern uns bei der Abstimmung und dem Bike einem besseren Fenster. Wir beginnen das Wochenende mit einem besseren Stand und das macht sich hier bemerkbar."
Wo sind die Stärken der ZX-10RR auf der englischen Piste? "In den ersten beiden Sektoren bin ich nicht gerade fantastisch unterwegs, dafür sind wir im dritten und vierten Sektor bei den Schnellsten", erklärte Gerloff. "Stop-and-go funktioniert mit dem Bike großartig, allerdings fehlt es uns seit Saisonbeginn an Kurvenspeed. Ich denke also, dass das Layout unserem Motorrad entgegenkommt."
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Problematisch einmal mehr für Gerloff: Abstimmungsdaten seiner Vorgänger bei Kawasaki kann er in Donington Park nicht verwenden. "Vergleiche sind praktisch unmöglich", winkt der Kawasaki-Pilot ab. "Im FP2 hatten wir eine Streckentemperatur von 45 Grad Celsius, im vergangenen Jahr dagegen das gesamte Wochenende durchgehend nur 25 Grad Celsius. Wir müssen uns also alles neu erarbeiten – ich gebe mein Bestes!"
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Gerloff weiß: Für ansprechende Rennergebnisse benötigt er ein gutes Qualifying. In der Superbike-WM 2025 schaffte er es aber nur in Most als Achter in die ersten drei Startreihen. "Die Superpole wird hart – man kann Fünfter oder vielleicht auch nur 15. werden", befürchtet der Texaner. "Ich selbst sehe mich in den Top-10 – im Qualifying und den Rennen. Wünschen würde ich mir aber die Top-5. Die Zeiten sind aber so eng beieinander, dass ein kleiner Fehler große Auswirkungen haben kann."
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