Aron Canet hat eine Option für die Superbike-WM 2027
Der spanische Moto2-WM-Kandidat Aron Canet hat sich in der Gestaltung seiner Zukunft vorerst gegen die Superbike-WM entschieden – jedoch mit einer cleveren Hintertür.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Österreich-Wochenende der Motorrad-WM auf dem Red Bull Ring in Spielberg wurde bekannt, dass Aron Canet die Moto2-Klasse vorerst nicht verlassen wird. Der 26-jährige Spanier aus Corbera wird nur innerhalb der Klasse wechseln, nach dieser Saison Fantic verlassen und 2026 für das Team von Marc van der Straten antreten.
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Auf den ersten Blick eine Entscheidung gegen die Superbike-WM, in der er die Chance auf den Platz neben Danilo Petrucci im BMW-Werksteam gehabt hätte. Dem ist aber nur bedingt so. Im Canet-Vertrag mit Marc VDS gibt es die Option, im Jahr 2027 ins Superbike-Team der belgischen Mannschaft zu wechseln. Dort könnte er dann auf einer Ducati starten. Damit bleibt dem Tattoo- und Auto-Liebhaber diese und nächste Saison Zeit, um in der Moto2-Klasse endlich den ersehnten Weltmeister-Titel einzufahren und gleichzeitig eine reizvolle Zukunftsperspektive zu haben. Mit der Marc-VDS-Truppe könnte Canet 2027 im gewohnten Umfeld und mit vertrauten Personen in die Superbike-WM wechseln. Dort soll es bei Marc VDS dann ein Zwei-Mann-Team geben, denn Sam Lowes (34) hat seinen Vertrag Anfang Juli um zwei Jahre verlängert. Ob es auch in der Moto2-WM über 2026 hinaus weitergeht, ist fraglich.
Das Marc-VDS-Team ist mit Sam Lowes gut in der Superbike-WM angekommen: Der Engländer holte beim letzten Event vor der Sommerpause auf dem Balaton Park Circuit seinen ersten Podiumsplatz und belegt in der WM-Tabelle aktuell als zweitbester Privatier Rang 6.
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Zurück zur Moto2-WM und Aron Canet. Der Fantic-Hoffnungsträger hat auf Grund des Pechs von WM-Leader Manuel Gonzalez in Spielberg trotz Brummschädel nach einem Crash immerhin sechs Punkte gutmachen können. Canet liegt jetzt nur noch 19 Zähler hinter seinem Landsmann aus der Liqui-Moly-IntactGP-Truppe.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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