Fakten aus Aragón

Von Kay Hettich
Das Duell Biaggi gegen Melandri bestimmte das Meeting in Aragon

Das Duell Biaggi gegen Melandri bestimmte das Meeting in Aragon

Marco Melandri und Max Biaggi teilten sich beim Meeting in Aragón nicht nur die Siege, die beiden Italiener sorgten auch für einige statistische Highlights.

2012 ist bereits die sechste Saison von Max Biaggi in der Superbike-WM. Am vergangenen Rennwochenende in Aragón holte der Römer nun seinen 20. Sieg und liegt damit schon auf dem neunten Rang der ewigen Bestenliste. Nächstes erreichbares Ziel: Platz 8 von Raymond Roche (23 Siege).

Seit seinem Wechsel in die Superbike-WM 2011 zeigt Marco Melandri konstant starke Leistungen. In seinem Debütjahr stand er in 26 Rennen imposante 15 Mal auf dem Podium. 2012 holte er für BMW bereits drei Siege und drei weitere Podien. Das sind 21 Podestplatzierungen in nur 41 Rennen, eine Quote von über 50%! Erst 28 Piloten schafften mehr als 20 Podien.

Seit dem zweiten Lauf in Salt Lake City gewannen nur Biaggi oder Melandri. Der Aprilia-Fahrer holte drei Siege (2x Misano, 1x Aragon), der BMW-Pilot stand jeweils im zweiten Lauf in Salt Lake City und Aragón auf dem obersten Podest.

Bei seinem Sieg im ersten Lauf im Motorland Aragón legte Max Biaggi die Messlatte für den ältesten Sieger noch ein wenig höher. Fünf Tage zuvor am 26. Juni wurde der Italiener 41 Jahre alt.

Weitere Highlights:

Auch Carlos Checa klettert in der Statistik weiter nach oben. In Aragón erreichte der Althea-Pilot sein 47. Podest und belegt damit gemeinsam mit Fabrizio Pirovano Rang 11 der ewigen Bestenliste.

Traurig: Nach Imola konnte der Weltmeister in Aragón erst zum zweiten Mal in dieser Saison in beiden Rennen Punkte sammeln. In Assen kam er nach Platz 3 im ersten Rennen im zweiten Lauf nur als 17. ins Ziel. In Monza wurde jedoch nur ein Rennen ausgetragen. Zum selben Zeitpunkt 2011 hatte Checa nur einen Ausfall zu beklagen (zweiter Lauf in Aragón).

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