Superbike-WM: Zweites BMW-Team steigt aus

Jonathan Rea (Kawasaki): «Kratzen an der Oberfläche»

Von Kay Hettich
Jonathan Rea muss sich mit einem neuen Team anfreunden

Jonathan Rea muss sich mit einem neuen Team anfreunden

Neues Team, neues Motorrad – für Jonathan Rea ist der Start in die neue Saison der Superbike-WM weitaus spannender als sonst. Sein neues Arbeitsumfeld beeindruckt den Briten.

Lange musste Jonathan Rea zu seinem Wechsel von Honda zu Kawasaki schweigen, seit ersten Dezember ist er ohne Maulkorb. Die ersten Testfahrten sind aber bereits im November über die Bühne gegangen: Zwei Tage in Aragon und fünf weitere Tage in Jerez. Beide Male war der 27-Jährige schneller als Platzhirsch Tom Sykes!

Die Umstellung auf die Kawasaki Ninja ZX-10R scheint problemlos. «Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Es ist ein sehr benutzerfreundliches und einfach zu fahrendes Motorrad», sagt Rea über sein neues Arbeitsgerät. «Die Power steht sehr linear zur Verfügung. Aber wir kratzen erst an der Oberfläche: Die neuen Regeln der Superbike-WM 2015 sind anders als früher. Auf eine gewisse Art fangen wir bei null an. Ich weiss aber, dass bei Kawasaki Japan unermüdlich an neuen Teilen gearbeitet wird.»

Hinsichtlich der Atmosphäre im Team liegt bei Jonathan Rea die Messlatte hoch: Im von Ten Kate operierten Pata Honda Team wird eine familiär-entspannte Atmosphäre gepflegt und die Fahrer bekommen grosse Freiräume, was ihre Aussagen über das Team und Motorrad angeht – keine Selbstverständlichkeit bei Rennsport auf WM-Niveau.

«Mit meinem Crew komme ich bestens klar, die Atmosphäre in der Box ist lässig. Sie achten sehr auf mich – an der Rennstrecke aber auch sonst. Man legt grossen Wert darauf, dass der Athlet gut behütet ist», fiel Rea auf. «Mein Crew-Chief Pere sorgt für eine ausgezeichnete Kommunikation. Nicht nur zwischen uns beiden, sondern auch mit meinen Mechanikern. Sicher haben wir noch viel Arbeit vor uns, um eben ein Arbeitsverhältnis zu schaffen, denn ich bin eine andere Arbeitsweise gewöhnt und mein Vorgänger war ein ganz anderer Typ.»

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