Jonathan Rea (Kawasaki): Auch dank Honda Weltmeister!

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Jonathan Rea schwärmt von seiner Kawasaki ZX-10R

Jonathan Rea schwärmt von seiner Kawasaki ZX-10R

Weltmeister Jonathan Rea spricht über die Stärken seiner Kawasaki ZX-10R, die ihm 2015 eine unglaubliche Saison ermöglichte. Honda hat auch einen Anteil daran.

Wenn an diesem Wochenende in Katar das letzte Meeting der Superbike-WM 2015 stattfindet, kann Jonathan Rea seine Weltmeister-Saison mit weiteren Siegen und Rekorden krönen. Gewinnt der Kawasaki-Pilot wie bereits in Thailand, Assen, Imola, Portimão und Magny-Cours ein weiteres Mal beide Rennen, überholt er in der Statistik Carlos Checa, der in seiner WM-Saison 2011 mit 15 Siegen einen Rekord aufstellte. Auch der Rekord von Colin Edwards aus dem Jahr 2002 wackelt. Der US-Amerikaner wurde mit 552 Punkten Weltmeister, Rea benötigt nur 25 Punkte, um eine neue Messlatte aufzulegen.

Es war nicht nur die erwiesene fahrerische Klasse, die dem Briten eine solche dominante Saison ermöglichte. Rea betont, dass seine Kawasaki in der Superbike-WM Masstäbe setzt und in manchen Bereichen wohl sogar MotoGP-Niveau erreicht. «Für mich gibt es keinen Zweifel, dass durch die Entwicklung von Kawasaki an der ECU und am Motormanagement die Ninja ZX-10R das beste Elektronik-Paket in der Superbike-WM hat», sagt der 28-Jährige. «Und mit Paolo und Danilo haben wir die die besten Spezialisten in der Box – und ich meine nicht nur im Superbike-Paddock, sondern auf der ganzen Welt. Das sind entscheidende Faktoren, warum unser Bike so gut ist.»

Auch in anderen Bereichen ging Kawasaki einen anderen Weg als seine Konkurrenten. Als einziger Hersteller der Superbike-WM setzt Kawasaki Federelemente von Showa ein. Pikanterweise ist Showa mehrheitlich im Besitz von Honda. «Hinsichtlich Rahmen und Fahrwerk lässt sich die Kawasaki auch sehr gut durch die Kurven bewegen. Ich glaube das Positive an Showa ist, dass wir bei der Entwicklung ihre volle Aufmerksamkeit haben», meint Rea. «Dadurch wie wir zusammen arbeiten haben wir eine unglaubliche Basis erhalten. Und weil sie nur für uns arbeiten, haben wir grosse Vorteile.»

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