Erik Riss’ zukünftiger Schwiegervater hat eigene Bahn

Von Manuel Wüst
Speedway
Erik Riss in Action

Erik Riss in Action

Erik Riss hat den europäischen Winter in Australien bei seiner Verlobten verbracht. Dem zweifachen Langbahn-Weltmeister bot sich Down under die Möglichkeit, Speedway zu trainieren und Rennen zu bestreiten.

Nur selten bietet sich den Speedway-Fahrern in Europa die Chance, im Winter auf dem Motorrad zu sitzen. Anders ist dies in Australien, wo sich die Saison vor allem um den Jahreswechsel abspielt. Offene Rennen im Dezember und Januar sowie die Australische Meisterschaft Anfang Januar füllen den Rennkalender.

Erik Riss hat den vergangenen Winter bereits zum zweiten Mal in Australien verbracht und erzählte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com von seiner Zeit am anderen Ende der Welt: «Ich habe bei der Familie meiner Verlobten gelebt. Solange ich meinen Winter nicht in Australien verbracht habe, war ich es nicht gewohnt, im europäischen Winter auf dem Motorrad zu sitzen. Für mich ist es hervorragend, dass ich im Winter Motorrad fahren kann. Dem Vater meiner Verlobten gehört die Bahn in Kurri Kurri, da kann ich jederzeit trainieren.»

An Weihnachten bot sich Riss zudem die Möglichkeit, ein Rennen zu absolvieren. Beim «Jason Crump Classic» stand er im Line-up und schaffte es mit zwölf Punkten bis ins Finale. Im Finale erwischte der 24-Jährige einen guten Start, musste jedoch Jack Holder ziehen lassen und wurde auch noch von Rohan Tungate geschnappt. Am Ende belegte Riss den dritten Rang.

Als Eindruck blieb vor allem der lockere australische Lebensstil. «Im Vergleich zu Deutschland ist es um einiges lockerer, das spürt man auch auf den Rennen», grinste Riss.

Bevor es für Riss nach Australien ging, hatte er seine Saisonplanung in trockene Tücher gebracht und war bestens auf den Start in Europa vorbereitet. «Es war alles geregelt, bevor ich nach Australien geflogen bin», berichtete der Speedway-Profi. «Die Verträge waren fertig und die Motorräder vorbereitet für die neue Saison. Ich habe mich von Australien aus nur noch um die Sponsoren gekümmert.»

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