Celina Liebmann schrieb in polnischer Liga Geschichte

Von Manuel Wüst
Speedway
Celina Liebmann

Celina Liebmann

Sindy Weber war die erste Frau, die in einer polnischen Speedway-Liga antrat; doch Celina Liebmann eroberte als Erste Punkte. Mit SPEEDWEEK.com sprach sie über die Anfang Oktober gemachten Erfahrungen.

Am 9. Oktober gewannen die Wölfe Wittstock ihr letztes Rennen in der polnischen Liga, sie dürfen in ihrem Premierenjahr auf drei Siege aus zehn Rennen zurückblicken. Beim Sieg gegen das Team aus Posen, für das Kevin Wölbert und der Däne Marcus Birkemose mit 13 Punkten Topscorer waren, fuhr Europameister Robert Lambert Maximum und Langbahn-Weltmeister Lukas Fienhage ein Paid-Maximum.

Doch die Story des Tages war Celina Liebmann. Die 19-Jährige stand erstmals in der polnischen Liga im Aufgebot, kam in zwei Läufen zum Einsatz und ging nicht leer aus. «Mein Ziel war, einen Punkt zu schreiben», blickte Liebmann zurück. «Im ersten Lauf ist Robert Chmiel ausgefallen und ich habe so meinen ersten Punkt bekommen. Ich war ziemlich nah dran an ihm, und es war ein harter Kampf, den ich aber verloren hätte.»

Zwar war der erste Punkt eingefahren, doch Liebmann wollte mehr. «In meinem nächsten Lauf haben sie dann eine taktische Reserve eingesetzt und ich bin erneut auf Chmiel getroffen. Es war wieder der gleiche harte Kampf, denn er konnte sich am Start vor mich setzen. Dieses Mal konnte ich mich aber in der letzten Kurve vorbeischummeln», erzählte die Allgäuerin. «Für mich war das eine kleine Erleichterung, denn ich habe das Gerede schon gehört, dass ich den ersten Punkt geschenkt bekam. So habe ich mir den Punkt selbst eingefahren und erkämpft.»

Für Liebmann, deren Saison am Folgetag nach einer unfairen Attacke sportlich gelaufen war (SPEEDWEEK.com berichtete), war 2020 gerade wegen der Trainings mit dem Wittstocker Ligateam ein gutes. «Ich habe mich sehr gesteigert, was mich riesig freut», bemerkte sie. «Wir sind oft nach Wittstock gefahren und es ging sofort wie in der polnischen Liga mit Startbandtraining los. Da war nichts mit freiem Fahren und Bahn kennenlernen. Das hat mir richtig viel gebracht, ich konnte viele Starts machen und gegen die Teamkollegen fahren.»

«Kürzlich hatte ich meine erste Ergotherapie und wir müssen natürlich schauen, wieweit das Handgelenk wieder funktionsfähig ist», ergänzte die rekonvaleszente junge Dame. «Aber ich und meine Therapeutin sind zuversichtlich, dass ich 2021 wieder voll einsatzfähig bin und angreifen kann.»

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