Speedway-U21-WM: Gold für Australier Jaimon Lidsey

Von Manuel Wüst
Speedway-U21-WM
U21-Weltmeister Jaimon Lidsey

U21-Weltmeister Jaimon Lidsey

Jaimon Lidsey aus Australien ist neuer U21-Weltmeister auf der Speedwaybahn. Deutschlands Medaillenhoffnung Lukas Fienhage konnte nicht die erhoffte Leistung bringen.

Statt in drei Rennen wurde die U21-Weltmeisterschaft 2020 in nur einem entschieden, was zuletzt 2009 im kroatischen Gorican der Fall war. Im damals letzten Tagesfinale gewann mit Darcy Ward ebenfalls ein Fahrer aus Australien.

Lidsey zählte im Vorfeld zu den Titelanwärtern und wurde den Vorschusslorbeeren auch gerecht. Mit 14 von 15 möglichen Punkten schloss der Australier seine fünf Vorläufe ab und war damit Topscorer. Lediglich Mitfavorit Dominik Kubera aus Polen musste sich der spätere Weltmeister einmal geschlagen geben. Im ersten Halbfinale der Top-8 und dann auch im Finale ließ Lidsey seinem Kontrahenten aber keine Chance. Er verwies den Polen zunächst im Halbfinale auf den zweiten Platz und im Finale auf den Rang des Vizeweltmeisters.

Die Bronzemedaille sicherte sich der Lette Olegs Mihailovs, der sich mit dem Briten Daniel Bewley im zweiten Halbfinale fürs Finale qualifizierte. Bewley hatte in den Vorläufen wie der Tscheche Jan Kvech 13 Punkte geholt, konnte im Finale aber nicht in die Medaillenränge fahren. Für Lokalmatador Kvech lief es noch schlechter: Der Tscheche stürzte im Halbfinale und wurde im Gesamtklassement nur Achter.

Die Deutschen Lukas Baumann und Lukas Fienhage begannen das Rennen im ersten Durchgang mit einem letzten Platz. Fienhage konnte im achten Lauf einen Sieg holen, während Baumann im selben Lauf seinen einzigen Punkt des Abends schrieb. Nach zwei dritten Plätzen in den folgenden Läufen und einem letzten Platz beendete Fienhage das Rennen auf dem neunten Rang und verpasste damit die Semifinalläufe. Lukas Baumann wurde mit einem Punkt 15.

Ergebnisse Speedway-U21-WM Finale Pardubitz/CZ:

1. Jaimon Lidsey (AUS)
2. Dominik Kubera (PL)
3. Olegs Mihailovs (LV)
4. Daniel Bewley (GB)
5. Mads Hansen (DK)
6. Petr Chlupac (CZ)
7. Jakub Miskowiak (PL)
8. Jan Kvech (CZ)
9. Lukas Fienhage (D)
10. Nicklas Säyriö (FIN)
11. Marko Lewiszyn (UA)
12. Mattia Lenarduzzi (I)
13. Luke Becker (USA)
14. Alexander Woentin (S)
15. Lukas Baumann (D)
16- Steven Goret (F)
17. Daniel Klima (CZ)
18. Pavel Kuchar (CZ)

1. Semifinale: Jaimon Lidsey. 2. Dominik Kubera. 3. Mads Hansen. 4. Jakub Miskowiak.

2. Semifinale:
Daniel Bewley. 2. Olegs Mihailovs. 3. Petr Chlupac. 4. Jan Kvech (Sturz).

Finale: 1. Jaimon Lidsey. 2. Dominik Kubera. 3. Olegs Mihailovs. 4. Daniel Bewley.

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