Dänische Speedway-Meisterschaft: Eine neue Nummer 1

Von Manuel Wüst
Rasmus Jensen fährt eine sehr starke Saison

Rasmus Jensen fährt eine sehr starke Saison

Ihn hatten für das Finale der Dänischen Speedway-Meisterschaft in Holsted nur wenige oben auf der Favoritenliste: Rasmus Jensen gelang auf seiner Heimbahn eine Überraschung.

Die Bilanz von Rasmus Jensen in der Dänischen Speedway-Meisterschaft war bisher durchwachsen: Abgesehen vom dritten Rang 2019 beendete er sie im Mittelfeld. In diesem Jahr fand das Finale auf seiner Heimstrecke in Holsted statt und der 28-Jährige blieb in den fünf Vorläufen ungeschlagen. Jensen ging mit zwei Punkten Vorsprung auf seine Verfolger Anders Thomsen und Kenneth Bjerre in den Endlauf. Da die Punkte durchgezählt wurden, musste Jensen den Heat nicht zwingend gewinnen, um Champion zu werden.

Anders Thomsen, der 2020 und 2021 Dänischer Meister geworden war, gewann den Endlauf vor Jensen, doch Jensen konnte mit dem zweiten Platz genügend Punkte sammeln, um seine erste Meisterschaft zu feiern und Thomsen auf den zweiten Platz zu verweisen. Kenneth Bjerre wurde im Finale und auch in der Endwertung Dritter.

Jensen konnte mit dem Gewinn der Dänischen Meisterschaft eine bisher starke Saison 2022 krönen. Erst kürzlich qualifizierte er sich für die Speedway-Europameisterschaft und steht auch im Challenge für den Speedway-GP im August in Glasgow. Auch in den Ligen fährt er stark.

Während Nicki Pedersen das Rennen wegen seiner Hüft-OP verpasste, schieden Leon Madsen und Michael Jepsen Jensen nach einem Sturz im ersten Durchgang aus und wurden durch die Reservefahrer ersetzt.

Ergebnisse Dänische Meisterschaft Holsted:

1. Rasmus Jensen, 17 Punkte
2. Anders Thomsen 16
3. Kenneth Bjerre 14
4. Lasse Bjerre 9
5. Andreas Lyager 9
6. Patrick Hansen 8
7. Frederik Jakobsen 8
8. Kenneth Hansen 8
9. Jonas Seifert-Salk 8
10. Nils-Kristian Iversen 7
11. Jonas Jeppesen 7
12. Mads Hansen 5
13. Jonas Knudsen 3
14. Nicolai Klindt 3
15. Kevin Juhl Pedersen 2
16. Tim Sörensen 1
17. Michael Jepsen Jensen 0
18. Leon Madsen 0

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