Tobias Kroner «international nicht auf Augenhöhe»

Von Michael Schubert
Speedway
Tobias Kroner (re.) betrachtet seine eigenen Leistungen sehr nüchtern

Tobias Kroner (re.) betrachtet seine eigenen Leistungen sehr nüchtern

Für Tobias Kroner steht in Teterow und Güstrow ein prallgefülltes Speedway-Rennwochenende an. Der 30-jährige Niedersachse stellt sich einer internationalen Konkurrenz, die es in sich hat.

«Beide Rennen sind extrem gut besetzt. Für die Zuschauer sind das allein von den Namen her zwei super Veranstaltungen», so Tobias Kroner, der am vergangenen Wochenende beim «Master of Speedway» in Moorwinkelsdamm als bester Deutscher den dritten Rang belegte. «Das Rennen war extrem anspruchsvoll, weil die Bahn sehr schwierig zu meistern war.»

Trotz seines guten Abschneidens schätzt der Dohrener seine eigenen Chancen am kommenden Wochenende realistisch ein und setzt die eigene Messlatte eher niedrig an. «Im internationalen Vergleich sehe ich mich nicht auf Augenhöhe. Ich denke zwar, dass es oftmals auf die Tagesform ankommt, doch unterm Strich sehe ich die Dinge sehr nüchtern.»

Dem Zufall überlassen möchte Kroner vor dem doppelten Einsatz in Mecklenburg-Vorpommern nichts. Akribisch wie immer hat er zusammen mit seinem Team die Technik auf beide Rennen abgestimmt: «Die Bahnen in Teterow und Güstrow könnten unterschiedlicher nicht sein. Auf beiden bin ich schon oft gefahren und denke, wir werden das entsprechende Set-up finden.»

Nachdem Kroner die ersten Prüfungen seiner beruflichen Ausbildung kürzlich abgeschlossen hat, könne er sich nun zunächst wieder voll auf den Sport konzentrieren: «Es ist gut, dass ich im Kopf frei bin. Ich habe mich vor der Woche mit viel Fitnesstraining auf das Pfingstwochenende eingestimmt und freue mich auf die Rennen.»

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