Kai Huckenbeck: Mit Matten Kröger in zweite GP-Saison
Die Vorbereitung auf die Speedway-Saison 2025 ist in vollem Gang. SPEEDWEEK.com nutzte die Gelegenheit, um mit Kai Huckenbeck, Deutschlands einzigem Grand-Prix-Piloten, zu sprechen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit drei Halbfinalteilnahmen und 61 WM-Punkten schloss Kai Huckenbeck seine erste Saison im Speedway-Grand-Prix auf dem zwölften Gesamtrang ab, was sein Ausscheiden aus der Serie bedeutete. Nach der GP-Saison ruhten die Hoffnungen des Norddeutschen deshalb auf dem Challenge in Pardubitz, wo drei Plätze für den GP 2025 vergeben wurden. Doch der Abend endete mit einer Verletzung enttäuschend, sodass eine Wildcard hermusste, um in der Weltmeisterschaft bleiben zu können. "Insgeheim habe ich darauf gehofft, weil ich denke, dass eine zweite Saison auch vom Druck her leichter wird", so Huckenbeck. "Ich hatte aber eher mit einem der ersten beiden Nachrückerplätze gerechnet und nicht direkt mit einem festen Platz in der WM. Von daher ist es umso besser, dass es eine Wildcard geworden ist."
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Bevor es für Huckenbeck an die Vorbereitung der neuen Saison ging, mussten die Verletzungen aus dem Challenge in Pardubitz heilen. "Es war ein intensiver Winter, der jedoch auch ratzfatz vorbei war. Ich hatte nach Pardubitz eine Pause, in der ich nicht viel machen konnte, da ich eine kleine Absprengung an der Schulter am Kugelkopf hatte und das Schulterblatt gebrochen war, was acht Wochen gebraucht hat. Ich habe mir dann auch ein paar Tage Urlaub in der Sonne gegönnt", berichtete der 32-Jährige SPEEDWEEK.com. "Im Anschluss ging es mit dem Training los, im mentalen und körperlichen Bereich. Ich habe mich noch besser und intensiver vorbereitet als vergangenes Jahr." Während Huckenbeck sich bereits im Lauf des Vorjahres mit einem Mentalcoach verstärkte, folgte im Winter eine weitere gravierende Änderung, denn auf technischer Seite stellt sich der Werlter breiter auf. "Auf jeden Fall haben wir am Material einiges verändert und ich arbeite jetzt auch mit Matthias Kröger zusammen, der aber nicht nur als Tuner dabei sein wird, sondern auch bei den Grands Prix hilft und an meiner Seite sein wird. Matten ist sehr erfahren und bringt viel Ruhe rein. Da er Deutscher ist, wird es sprachlich keinerlei Barrieren geben. Ich werde neben den Motoren von Kröger auch weiterhin mit Motoren von Bert van Essen unterwegs sein. Es wird bestimmt ein bisschen entspannter und es liegt an mir, was ich draus mache. Ich weiß, dass ich gut vorbereitet bin, der Rest wird sich auf der Bahn zeigen." Was Kai Huckenbeck zu den Änderungen im GP-System und zur neu gestalteten Deutschen Meisterschaft sagt, lesen Sie im nächsten Teil auf SPEEDWEEK.com.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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