Bartosz Zmarzlik: «Das fordert vom Kopf her gewaltig»
Noch ein Weltmeistertitel trennt Bartosz Zmarzlik von Tony Rickardsson und Ivan Mauger, die sechsmal Speedway-Champion wurden. Wie er dies angeht, und was er zum Doppelevent in Manchester sagt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nur einmal in den letzten Jahren wurde Bartosz Zmarzlik von der Spitze im Speedway-Grand-Prix verdrängt: 2021 konnte der Russe Artem Laguta dem konstanten Polen den Titel streitig machen und nach einer packenden Saison den Titel gewinnen. Abgesehen von damals hieß der Speedway-Weltmeister in den vergangenen sechs Jahren fünfmal Bartosz Zmarzlik, der sich nun anschickt, zu den sechsfachen Champions Ivan Mauger und Tony Rickardsson aufzuschließen. "Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden", kommentierte Rickardsson die Jagd von Zmarzlik auf einen Platz unter den Besten aller Zeiten.
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Der Pole, der am kommenden Wochenende seinen 30. Geburtstag feiert, hat alle Möglichkeiten, um seine Erfolgsstory fortzuschreiben. "Ich gehe die Saison genauso an wie im vergangenen Jahr und hoffe, dass ich mich verbessern kann", äußerte sich Bartosz im Rahmen des Medientags vor dem Saisonstart des Grand Prix am 3. Mai in Landshut. "Ich fahre schon lange auf diesem Level, will vor allem Spaß bei den Rennen haben und werde alles daransetzen, gute Resultate zu erzielen." Bedingt durch die Absage von Cardiff wird es in diesem Jahr in Manchester Mitte Juni wieder eine Veranstaltung mit zwei Grands Prix an zwei Tagen geben, was Zmarzlik aus den Corona-Jahren kennt. Damals fanden mehrere Rennen als Doppelevents statt und es ging an einem Wochenende nicht nur um 20, sondern gleich um 40 WM-Punkte. "Das macht nicht so viel aus, da wir es kennen, täglich Rennen zu fahren", meint der Weltmeister zu dieser Herausforderung. "Aber im Grand Prix ist es sehr wichtig, auf den Punkt zu liefern. So ein Doppelwochenende fordert einen vom Kopf her gewaltig."
Zmarzlik hat mehrfach bewiesen, dass er gerade in Drucksituationen liefern kann. Selbst wenn der Pole in den Vorläufen nicht ganz zu überzeugen wusste, schlug er im Halbfinale und Finale zu und war da, wenn es am meisten zählte. Mit dieser Eigenschaft darf man ihn auch 2025 als Favoriten bezeichnen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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