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Speedway-Paar-EM in Macon: Gold für die Franzosen

Von Manuel Wüst
Frankreichs David Bellego

Frankreichs David Bellego

Das Finale der Speedway-Paar-Europameisterschaft sah am vergangenen Wochenende einen Triumph der Franzosen auf heimischer Bahn in Macon. Das Rennen fand ohne deutsche Beteiligung statt.

Den Franzosen gelang in Macon das gleiche Kunststück wie dem deutschen Team um den damaligen Teamchef René Schäfer 2013 in Herxheim: Die Gastgeber gewannen Gold und konnten den für ihre Nation großartigen Erfolg auf heimischer Strecke feiern. Während die Franzosen, die mit David Bellego und Dimitri Bergé in Bestbesetzung antraten, sich den Titel holten, stellte Deutschland in dem europäischen Wettbewerb weder in der Quali in Ungarn noch beim Finale in Frankreich ein Team.

Im vergangenen Jahr hatte der deutsche Verband bereits zu Beginn der Corona-Krise sämtliche Teamwettbewerbe abgesagt. So kam es, dass im U19-Paar-EM-Finale in Güstrow ein Team Güstrow an den Start ging und außer Konkurrenz fuhr – und deswegen keine Medaille bekam. Dieses Jahr war Deutschland beim U19-Paar-EM-Finale in Danzig wieder dabei. Doch bei der U21-Team-WM, die 2021 mit sieben Teams im Modus des Speedway der Nationen gefahren wird, ist Deutschland wegen der letztjährigen Absage nur Stand-by fürs Finale.

In Macon traf Gastgeber Frankreich auf die gesetzten Nationen aus Polen, Italien, Tschechien und Lettland sowie die Teams aus Dänemark und Großbritannien, die sich über die Vorrunde qualifiziert hatten. Frankreich war neben Polen die einzige Nation, für die beide Fahrer zweistellig punkteten. Weil David Bellego und Dimitri Bergé in Summe besser waren als Jakub Jamrog und Grzegorz Zengota, konnten die Hausherren mit vier Punkten Vorsprung Gold gewinnen. Die Bronzemedaille sicherte sich das Team aus Lettland, für das Andrzej Lebedevs und Jevgenijs Kostigovs fuhren.

Ergebnisse Speedway-Paar-EM Macon/F:

1. Frankreich, 26 Punkte: David Bellego 14, Dimitri Bergé 12
2. Polen 22: Jakub Jamrog 12, Grzegorz Zengota 10
3. Lettland 21: Andrzej Lebedevs 14, Jevgenijs Kostigovs 7
4. Dänemark 16: Mads Hansen 14, Kevin J. Pedersen 2
5. Großbritannien 16: Adam Ellis 10, Chris Harris 6
6. Italien 13: Paco Castagna 8, Nicolas Covatti 5
7. Tschechien 11: Petr Chlupac 7, Vaclav Milik 3, Jan Kvech 1

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