12h Ungarn: Sieg für Kox/Hayek/Pronk

Von Tom Vorderfelt
Sportwagen Sonstiges
Bis auf zwei Runden immer vorn: Reiter-Gallardo

Bis auf zwei Runden immer vorn: Reiter-Gallardo

Erfolgreicher Saisonstart: Reiter-Lamborghini–Trio feiert lupenreinen Sieg bei den 12h von Ungarn in Budapest.

Der niederländische Fahrer Nico Pronk fuhr den Blancpain-Racing-Lamborghini LP560-4 über die Ziellinie und sicherte sich und seinen Teamkollegen Peter Kox und Marc Hayek damit den Sieg in der fünften Auflage der Dunlop 12H HUNGARY. Im einzigen Zwölfstundenrennen Europas für GTs, Tourenwagen und 24H Specials, ausgerichtet von der niederländischen Agentur CREVENTIC in Zusammenarbeit mit dem DNRT, absolvierte das Trio 344 Runden auf dem 4,381 Kilometer langen Hungaroring, eine Gesamtdistanz von 1.507,064 Kilometern.

«Es war ein tolles Rennen, wir hatten überhaupt keine Probleme. Dies war der erste Auftritt unseres Lamborghini Gallardo in 2013er-Ausführung. Die Premiere hätte für uns also besser nicht sein können. Das Auto war schnell und zuverlässig», sagte Nico Pronk. Während der Sieg für das Blancpain-Racing-Team nie in Gefahr war, blieb der Kampf um den zweiten Gesamtrang bis zum Fallen der Zielflagge äußerst spannend. Schließlich hatte das australische Motorsport-Services-Team mit den australischen Fahrern Malcolm Niall, Mark Pilatti und Brett Niall im Porsche 997 Cup die Nase vorn. Dieses Trio gewann auch die Porsche-997-Cup-Klasse. Das französische Team Defi Auto Sport belegte mit den Fahrern Lionel Amrouche, Franck Leone Provost und Jean-Charles Perrin im GC-Automobile-GC-10-V8 als Sieger der Klasse SP3 den dritten Gesamtplatz.

Abgesehen von zwei Runden nach dem ersten Boxenstopp führte das siegreiche Blancpain-Racing-Team von Start bis ins Ziel. Mit der Pole-Position, dem Sieg sowie der schnellsten Rennrunde, gefahren von Peter Kox mit einer Zeit von 1:49,026 Minuten in der 275. Runde, schaffte das Team sogar den sprichwörtlichen Hattrick. «Für uns spielte dieses Rennen eine wichtige Rolle in der Vorbereitung auf unsere Teilnahme an der Blancpain-Endurance-Serie und der FIA-GT-Serie. Wir sind wirklich sehr zufrieden mit der Leistung unseres Autos», sagte Peter Kox. Für Marc Hayek war der Sieg bei den Dunlop 12H HUNGARY sein erster internationaler Erfolg. «Ein hervorragender Start in die Saison», kommentierte der Schweizer.

Während eines großen Teils des Rennens gab es einen spannenden Kampf um den Sieg in der Porsche-997-Cup-Klasse zwischen dem Motorsport-Services-Team und der französischen B2F-Compétition-Mannschaft mit den Fahrern Benoit und Bruno Fretin. Schließlich konnte sich das australische Team durchsetzen. In der Klasse SP3 führte Defi Auto Sport während der gesamten zweiten Rennhälfte, nachdem die anfänglichen Spitzenreiter, das türkische Team Borusan Otomotiv Motorsport, wegen eines gebrochenen Schwungrads am BMW M3 aufgeben musste.

In der D1-Dieselklasse gab es einen Start-Zielsieg für den Red-Camel-Jordans.nl-SEAT Leon TDI, gefahren vom Österreicher Klaus Kresnik und dem Australier Aldous Mitchell. In der Klasse A2 führte der Renault Clio des dänischen Teams DK Racing Event mit den Fahrern René Rasmussen, Bernt Stott Jorgensen, Joakim Rasmussen und Sonny Nielsen während der gesamten zweiten Rennhälfte und fuhr so einen relativ komfortablen Klassensieg nach Hause.

Nach dem Rennen zog Gerrie Willems von CREVENTIC ein positives Fazit: «Wir haben spannenden Rennsport in den einzelnen Klassen gesehen. Außerdem hatten wir eine gute Mischung von Fahrzeugen und Fahrern aus 13 verschiedenen Ländern im Starterfeld. Zugegeben, wir hatten nicht die höchste Teilnehmerzahl, aber die Stimmung war gut und alle haben das Rennen auf dieser wunderschönen Strecke genossen.» Die nächste Veranstaltung für CREVENTIC sind die 24H BARCELONA vom 6. bis 8. September 2013.

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