Sheridan Morais: Moto2-Debüt in Brünn gescheitert

Von Jiri Miksik
Supersport-WM
Wohin verschlägt es Sheridan Morais?

Wohin verschlägt es Sheridan Morais?

Seine Chance als Nachfolger des zurückgetretenen Kenan Sofuoglu bei Puccetti Kawasaki konnte Sheridan Morais nicht nutzen. Auch sein Gaststart in der Moto2 in Brünn lief für den Südafrikaner bescheiden.

33 Jahre alt ist Sheridan Morais im März diesen Jahres geworden, davon 13 Jahre fuhr der kleingwachsene Südafrikaner in internationalen Serien. Auch wenn es nie zum ganz großen Wurf reichte, solide Leistungen zeigte der Johannesburger immer, egal ob Endurance-WM, Superstock-1000, Supersport- oder Superbike-WM.

Morais, der 2017 mit Kallio Yamaha den Lauf der Supersport-WM auf dem Lausitzring gewann und Gesamtvierter wurde, pilotierte ab Aragón die verwaiste Werks-Kawasaki des zurückgetretenen Kenan Sofuoglu, doch zwei Top-10-Finish und drei Ausfälle reichten nicht für ein dauerhaftes Engagement: Nach der Sommerpause in Portimão wird jemand anderes auf der ZX-6R sitzen.

Das tschechische Moto2-Team Willi Race gab Morais beim Brünn-GP die Gelegenheit für ein Debüt in der Prototypen-Serie. Doch das Rennen lief für den in Portugal lebenden 33-Jährigen (er besitzt eine portugiesische Lizenz) bescheiden. Weil die Kalex nicht anspringen wollte, musste Morais aus der Boxengasse starten und wurde er Letzter.

Bedenklich: Morais war auf dem Masaryk Ring beim Lauf der Supersport-WM mit der ZX-6R in 2:04,644 min deutlich schneller als mit der Kalex (2:06,570 min) – fast 2 Sekunden Unterschied!

Willi Race will sich mit zwei weiteren Gaststarts in Misano und Aragon für einen Stammplatz in der Moto2-WM 2019 empfehlen. Ob als Fahrer erneut Morais zum Zuge kommt, steht noch nicht fest.

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