Wer bezahlt Ten Kate Honda den Supersport-Einsatz?

Von Michael Eingang
Supersport-WM
Die Zukunft von Hondas Supersport-Team ist ungewiss

Die Zukunft von Hondas Supersport-Team ist ungewiss

Das Supersport-WM-Team Pata Honda kämpft ums Überleben. Wer 2015 die Rechnungen für die niederländische Truppe bezahlt, steht nicht fest: Honda? Ten Kate selbst?

Wie regelmäßige User von SPEEDWEEK.com wissen, werden die Hauptsponsoren Pata (Knabberzeug) und Tonello Energie ihre finanzielle Unterstützung im Supersport-Team von Ten Kate zurückschrauben und sich auf die Superbike-WM konzentrieren. Das erfolgreiche Gespann mit Honda und Ten Kate Racing Products (neun Titel), das mit Michael van der Mark auch in diesem Jahr den Weltmeistertitel einfahren konnte, verfügt noch immer nicht über die nötigen Mittel, die Saison 2015 in Angriff nehmen zu können.

Auch einer Weltmeistertruppe wie Ten Kate aus den Niederlanden bleibt es nicht erspart, die immensen Kosten ihres WM-Engagements zu decken. Laut «Sports-Bikes» hat dies Ten Kate im Jahr 2012 selbst getan, 2013 wiederum war Honda der Geldgeber. In der laufenden Saison musste ordentlich geknabbert werden, denn Chips- und Knabberzeug-Hersteller Pata bezahlte die Rechnungen mit.

Nachdem Pata für 2015 abgesprungen ist, wäre eine logische Schlussfolgerung, dass Honda selbst in die Bresche springt. Doch der Markt für Supersport-Maschinen ist am Boden, die Verkaufszahlen sind überschaubar. Dennoch hat es eine imagefördernde Wirkung auch diese Weltmeisterschaft zu dominieren. Wenn Fans eine CBR600RR kaufen, um ein bisschen wie Michael van der Mark zu sein, kommt das Honda zu gute. Außerdem ist Supersport eine gute Nachwuchsschule für Superbike.

Weiter heißt es bei Sport-Bikes: «Es ist immer gut Gegner von möglichst hoher Qualität zu haben, dies fördert eine Weltmeisterschaft. Michael van der Mark ist zwar in die Superbike-WM aufgestiegen, trotzdem wird das Niveau der Supersport-WM 2015 ähnlich hoch sein. Kenan Sofuoglu hatte in diesem Jahr viele Probleme», meinte Vizeweltmeister Jules Cluzel (MV Agusta), «und wir können uns sicher sein, dass er im nächsten Jahr der härteste Gegner sein wird. VDM hatte wegen all’ unserer Probleme viel Glück, aber er hat eine gute Show abgeliefert und wurde Meister, er war sehr solide.»

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