Lukas Trautmann: Superstock-Cup ist zu teuer für ihn

Von Ivo Schützbach
Superstock 1000
Lukas Trautmann

Lukas Trautmann

Mit Rang 6 im Rennen des Superstock-1000-Cups in Jerez hat Lukas Trautmann bei Yamaha viel Eindruck geschunden. Weshalb seine internationale Karriere vorerst trotzdem auf Eis liegt.

Da die Yamaha-MRS-Stammpiloten Florian Marino und Kev Coghlan Ende letzte Saison verletzt waren, erhielt Lukas Trautmann in Jerez die Chance, sich international zu präsentieren. Mit einem hervorragenden sechsten Platz im Rennen hinterließ der Salzburger bei Yamaha-Road-Racing-Chef Andrea Dosoli mächtig Eindruck.

SPEEDWEEK.com sprach mit dem 20-jährigen Österreicher.

Du hattest Pläne international zu fahren, jetzt bist du wieder in der IDM am Start. Warum?

Es gab viele Für und Wider. Wenn man nicht Millionär ist und sich selbst entscheiden kann wo man fährt, bin ich am Ende nur Fahrer. Wenn Yamaha sagt das wird gemacht, dann wird es gemacht. Ich bin auch froh, dass ich jetzt als offizieller Fahrer unterwegs bin.

Ich bin jung und kann mich noch entwickeln – das werde ich auch machen. Der Weg ist eingeschlagen, jetzt muss es nach vorne gehen.

Auf das Thema international bist du ja vor allem gekommen, weil Yamaha-Rennchef Andrea Dosoli gesagt hat, dass du der Richtige für den Superstock-1000-Cup wärst. Gab es konkret die Chance, dass du dort unterkommst?

Die Chance wäre da gewesen. Finanziell war es aber nicht möglich, so ein Riesenbudget aufzustellen. Zwischen Superstock 1000 und IDM ist für mich ein riesiger Unterschied. Nachdem mich Yamaha Deutschland sehr tatkräftig unterstützt, muss ich mich nach der Decke strecken.

Wenn das Werk nicht zu 100 Prozent hinter mir stehen und ich im Superstock-1000-Cup in ein nicht konkurrenzfähiges Team einsteigen würde, dann machst du dich als junger Fahrer kaputt. Da bin ich lieber im gewohnten Umfeld, da weiß ich, dass es funktioniert und ich gewinnen kann. Und Erfahrung tanken, bevor es in den Klassen nach oben geht.

Ich trete in der IDM Superstock an, das kann ein super Jahr werden. Natürlich wäre der Meistertitel schön. Das Motorrad kenne ich aus dem letzten Jahr, also sollte es einen Schritt nach vorne gehen, obschon ich mich fahrerisch noch entwickeln muss.

Ging es in deinen Gesprächen mit Yamaha immer nur um 2016 oder habt ihr gedanklich auch in die Zukunft geschaut?

Es ging erst mal um dieses Jahr. Ich glaube aber, dass ich mich durch Leistung fest in dem Unternehmen etablieren kann, das ist mein Ziel.

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