NW200: Abbruch nach nur einem Rennen

Von Helmut Ohner
Strassensport Sonstiges
Alastair Seeley gewann das einzige Rennen beim NW200

Alastair Seeley gewann das einzige Rennen beim NW200

Regen und eine Ölspur sorgten zuerst für stundenlange Verzögerung und schlussendlich zum Abbruch der Veranstaltung.

Ian Hutchinson musste wegen seiner im Vorjahr erlittenen Sturzverletzungen auf das North West 200 verzichten, John McGuinness und Keith Amor waren zeitgleich im fernen Albacete für das Honda-TT-Legenden-Team beim zweiten Lauf zur Endurance-Weltmeisterschaft im Einsatz. Doch das Trio verpasste nicht viel.

Im ersten Supersport-Rennen konnten sich Alastair Seeley (Suzuki) und Cameron Donald (Honda) in der dritten von fünf Runden entscheidend von ihren Verfolgern absetzen. Trotz des erbitterten Zweikampfs in dem sie ständig ihre Positionen wechselten, konnten sie den Vorsprung weiter ausbauen. In der letzen Runde schob sich Seeley mit einem sehenswerten Bremsmanöver an seinem Kontrahenten vorbei und liess sich die Führung bis ins Ziel nicht mehr abnehmen. «Anfangs habe ich mich mit Ryan Farquhar und Gary Johnson gematcht, doch plötzlich war Cameron mein schärfster Gegner. Nachdem ich mich in den Bremszonen ziemlich gut gefühlt habe, war ich mir meiner Sache sicher, das Rennen gewinnen zu können.»

Nach einer etwa einstündigen Unterbrechung, das Fahrerlager musste wegen einer Bombendrohung evakuiert und von Sicherheitskräften nach Sprengstoff untersucht werden, konnte die Veranstaltung endlich mit dem ersten Superbike-Rennen fortgesetzt werden. In der Zwischenzeit hatten sich durch erneut einsetzenden Regen die Bedingungen verschlechtert. Mit Michael Rutter und Martin Jessop verzichteten die beiden Schnellsten im Training auf das Rennen. Bereits in der ersten Runde musste das Rennen abgebrochen werden, weil der hinter Alastair Seeley und Michael Dunlop Drittplatzierte Ryan Farquhar mit seiner Kawasaki eine Menge Öl auf der Strecke verteilt hatte.

Die Streckenposten versuchten zwar lange Zeit verzweifelt, die Ölspur zu binden, doch am Ende waren die ganzen Anstrengungen vergeblich. Nach zwei Einführungsrunden und einer weiteren längeren Unterbrechung, in der die Strecke nochmals begutachtet wurde, blieb Renndirektor Mervyn Whyte nach Rücksprache mit den Fahrern keine andere Möglichkeit, als die Veranstaltung endgültigen abzubrechen.
 

Ergebnis Supersport 1:

1. Alastair Seeley (IRL), Suzuki. 2. Cameron Donald (AUS), Honda. 3. Bruce Anstey (NZ), Honda. 4. Michael Dunlop (IRL), Yamaha. 5. Gary Johnson (GB), Honda. 6. William Dunlop, (IRL), Honda. 7. Ryan Farquhar (IRL), Kawasaki. 8. Guy Martin (GB), Suzuki. 9. Lee Johnston (IRL), Honda. 10. Conor Cummins (GBM), Kawasaki.
 

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