Ken Roczen: Gesamtführung verteidigt

Von Matthias Dubach
Supercross
Ken Roczen in San Diego

Ken Roczen in San Diego

Im sechsten US-Supercross-Rennen der Saison holte der KTM-Star seinen sechsten Podestplatz. Obwohl Rivale Eli Tomac siegte, geht Roczen als Gesamtleader in die Meisterschaftspause.

Ken Roczen hat beim Supercross in San Diego seine Gesamtführung erfolgreich verteidigt. Der KTM-Werksfahrer musste sich im Kampf um den Sieg zwar seinem Rivalen Eli Tomac geschlagen geben. Aber weil Roczen Zweiter wurde, schrumpfte sein Vorsprung in der Tabelle lediglich um drei Punkte von 20 auf 17 Zähler.

Tomac konnte mit seinem Sieg nach zwei Roczen-Triumphen im letzten Rennen vor der Pause in der Westküsten-Meisterschaft wieder auf die Erfolgsstrasse zurückkehren. Der Honda-Pilot steht damit bei vier Saisonsiegen, Roczen beeindruckt hingegen durch eine überragende Konstanz. Neben seinen beiden Siegen wurde er vier Mal Zweiter, noch kein Rennen in der US-Supercross-250-ccm-Meisterschaft der Westküste endete 2013 ohne Roczen auf dem Podest.

Im Finallauf von San Diego startete der Thüringer auf der linken Aussenseite des Startgatters. Jason Anderson sicherte sich den Holeshot, Eli Tomac folgte bereits als Zweiter. Am Ende der ersten Runde tauchte aber bereits Roczen hinter dem Titelverteidiger auf. Nach acht Runden hatten sich Tomac und Roczen an Anderson vorbeigeschoben, die beiden Dominatoren der Saison machten auch beim sechsten Rennen 2013 den Sieg untereinander aus. Der Honda-Star liess sich vom MX2-Weltmeister von 2011 aber nicht mehr die Show stehlen.

Roczen sprach von einem schwierigen Renntag im Qualcomm-Stadion: «Ich habe mich den ganzen Tag abgemüht, ich weiss nicht, was los war. Gegen Ende des Finalrennens konnte ich zu Eli aufschliessen, es war ein gutes Rennen. Es war wichtig, die Red Plate (Anm.: die rote Startnummer des Gesamtleaders) zu behalten und den Vorsprung bei 17 Punkten zu halten.»

Weil nächsten Samstag in Arlington die 250-ccm-Ostküsten-Meisterschaft beginnt, pausieren die Westküsten-Piloten bis zum 20. April, wenn es in Seattle weitergeht. Tomac: «Es ist gut, dass jetzt mal Pause ist. Es war ein grossartiges Rennen auf einer fantastischen Strecke. Wir werden in Seattle guter Dinge zurückkommen.»

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