Supersport-WM 300

Misano: Regen sorgt für Wirbel, Kawasaki auf Pole

Von - 22.06.2019 13:18

Weil es während der Superpole-Session der Supersport-WM 300 in Misano begann zu regnen, wurde zum ersten Mal eine neue Regel zur Ermittlung der Startaufstellung angewandt. WM-Leader Manuel Gonzales (Kawasaki) auf Pole.

Die Superpole der Supersport-WM 300 wird 2019 wegen der großen Teilnehmerzahl in zwei Gruppen durchgeführt. Zur Ermittlung der Startaufstellung werden die Quali-Ergebnisse von Gruppe A und B zusammengeführt. Sind die Bedingungen für beide Gruppen vergleichbar, sind die Top-30 der kombinierten Zeitenliste für das Rennen am Sonntag gesetzt.

Weil aber es in den letzten Minuten der Superpole in Gruppe A regnete und die Gruppe B somit natürlicherweise langsamer war, werden die Top-15 beider Gruppen die ersten 30 Plätze der Startaufstellung einnehmen. Die übrigen Piloten fahren am Samstagnachmittag das neue Last-Chance-Race aus, die besten sechs ergänzen die Startaufstellung des Hauptrennens.

Die Gruppe A hat sich in Misano grundsätzlich als die schnellere herausgestellt. Die Top-6 der freien Trainings stammten aus dieser Gruppe, erst auf Platz 7 der kombinierten Liste folgte der Schnellste der Gruppe B. 

In Gruppe A fuhr WM-Leader Manuel Gonzales in 1:49,646 min eine überlegen schnellste Runde. Die aktuelle Weltmeisterin Ana Carrasco (Kawasaki) büßte als Zweite bereits 0,6 sec ein. Der Deutsche Jan-Ole Jähnig (KTM) landete mit 0,9 sec Rückstand auf Platz 4. Wildcard-Pilot Toni Erhard verpasste als 18. die Top-15, die direkt qualifiziert sind.

In Gruppe B fuhr auf nasser Piste, was ungewohnte Namen in den Mittelpunkt rückte. Als Regenspezialist entpuppte sich Andy Verdioa, der mit seiner Yamaha R3 in 1:59,231 min 0,9 sec schneller als der zweitplatzierte Victor Steemann (KTM) war. KTM-Pilot Max Kappler vom Team Freudenberg muss als 18. im Last-Chance-Race antreten.

Von der Pole startet somit Gonzalez vor Verdoia und Carrasco. Die zweite Startreihe wird von Steeman mit der besten KTM angeführt, dann die beiden Yamaha-Piloten Hendra und Vocino. Jähnig auf Startplatz sieben. Kappler (36) und Erhard (35) müssen aufs Weiterkommen im Last-Chance-Race hoffen.  

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