Adam Cianciarulo: Phänomenale Nacht beim Debüt

Von Johannes Orasche
Kawasaki-450er-Neuling Adam Cianciarulo zeigte bei der Supercross-WM in Anaheim eine imponierende Leistung und sieht sich mehr oder weniger am Ziel all seiner Träume.

Kawasaki-Werksfahrer Adam Cianciarulo galt schon in seiner Zeit als Amateur-Crosser im Teenager-Alter als Mega-Talent. Als er dann zu Beginn seiner Profi-Ära nicht immer erfolgreich und zwischendurch auch vom Pech verfolgt war, erntete der mittlerweile 23-Jährige auch Häme. Nun läuft es nach Plan. Nach seinem US-Titel im Motocross 2019 folgte für ihn bei Kawasaki der Aufstieg in die 450-ccm-Klasse als Teamkollege von Eli Tomac.

Adam Cianciarulo, der oft auch gemeinsam mit seinem deutschen Kumpel Ken Roczen trainiert, fuhr bei seinem 450er-Debüt in Anaheim prompt auf Rang 2. Dabei führte der Rotschopf sogar bis vier Minuten vor Schluss das Feld an, ehe ihm ein Fehler unterlief und er den Sieg Routinier Justin Barcia überlassen musste. Dennoch ist der Rookie und Spaßvogel außer sich vor Freude.

Cianciarulo wirkt fast demütig nach seinem Anaheim-Podium. «Im Jahr 1999 habe ich mich als Knirps bei meinem Besuch von Anaheim 1 in den Supercross-Sport verliebt», erinnert sich der Sunnyboy aus Orange Port in Florida. «Seit damals habe ich permanent von dem geträumt, was jetzt am vergangenen Samstag passiert ist. Von der Eröffnungsfeier angefangen bis zu meinem Podiumsplatz im Finale – diese Nacht von Anaheim war definitiv keine Enttäuschung.»

Cianciarulo, der seinen Teamkollegen Eli Tomac (7.) klar hinter sich lassen konnte, weiß anderseits aber auch zu gut: «Ich habe noch viele Dinge, die es zu verbessern gilt. Aber ich muss gestehen, ich bin hin und weg über dieses Ergebnis. Ein großes Danke auch an unser ganzes Team.»

Übrigens: Cianciarulo hat für die 450-ccm-Klasse seine bisherige Startnummer 92 gegen die 9 aus getauscht.

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