Ken Roczen (HRC): Sein Kampf gegen den Epstein-Barr-Virus

Von Thoralf Abgarjan
Supercross-WM
Ken Roczen bei der Pressekonferenz in Anaheim

Ken Roczen bei der Pressekonferenz in Anaheim

Das Trainingsprogramm von Ken Roczen findet in dieser Saison unter permanenter medizinischer Überwachung statt, denn die Leistungseinbrüche im letzten Jahr sind durch das Pfeiffersche Drüsenfieber verursacht.

Bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Supercross-WM in Anaheim trat Ken Roczen wieder in edlem Zwirn auf, während seine Rennfahrerkollegen in Rennmontur am Pult saßen.

2019 absolvierte der Thüringer seine erste vollständige Saison nach der langen Verletzungspause. Er blieb im letzten Jahr zum Glück unverletzt, aber während der Saison traten mehrfach plötzliche und unerwartete Leistungseinbrüche ein. Es kursierte das Gerücht, dass die Probleme durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (auch bekannt unter der Bezeichnung Pfeiffer-Drüsenfieber) verursacht seien.

In der Pressekonferenz wurde Roczen daraufhin angesprochen und auf seine Vorbereitung für diese Saison. «Physisch habe ich komplett den Reset-Knopf gedrückt», erklärte der Thüringer. «Ich habe es etwas anders angehen lassen als sonst und trainiere jetzt mit meinem Trainer Blake unter ständiger medizinischer Überwachung. Es ist wichtig, dass uns die Saison nicht wieder aus dem Ruder läuft.»

Roczen bestätigte, dass die Ursache seiner physischen Probleme im letzten Jahr durch das Pfeiffersche Drüsenfieber verursacht wurden. «Es ist eine sehr seltene Variante des EBV (Epstein-Barr-Virus). Wir führen Blutuntersuchungen durch, um sicherzustellen, dass wir uns in die richtige Richtung entwickeln.»

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