SLC-5: Ken Roczen triumphiert vor Webb und Tomac!

Von Thoralf Abgarjan
Supercross-WM
Ken Roczen hat das Siegen nicht verlernt

Ken Roczen hat das Siegen nicht verlernt

Ken Roczen (Honda) setzte sich im 5. Finale von Salt Lake City gegen Cooper Webb (KTM) durch und gewann den 15. Lauf zur Supercross-WM souverän. WM-Leader Eli Tomac (Kawasaki) ist mit P3 weiter auf Titelkurs.

15. Lauf zur Supercross-WM in Salt Lake City, SLC-5: Nach der Bekanntgabe seiner Varizella-Zoster-Virusinfektion (Gürtelrose) in dieser Woche bestand die Hoffnung, dass Ken Roczen (Honda) in den letzten WM-Runden noch durchkommt, um Tabellenrang 3 abzusichern. Doch wer Roczen abgeschrieben hatte, musste sich in Salt Lake City eines Besseren belehren lassen. Roczen gewann seinen Vorlauf und startete ins Finale auf Rang 3 hinter Jason Anderson (Husqvarna) und Cooper Webb (KTM). Der Deutsche konnte Webbs Tempo mitgehen und platzierte in der vierten Runde einen Überraschungsangriff auf den Führenden. Einmal an der Spitze, konnte der Thüringer schnell einen Vorsprung herausfahren. Es waren seine ersten Führungsrunden seit der Corona-Pause! Roczen blieb fehlerfrei und konnte seine Führung über die Distanz bringen.

Mit seinem Sieg verwies Roczen Cooper Webb wieder auf WM-Rang 3. Ein WM-Podium ist Roczen nach diesem Sieg und bei nur noch 2 verbleibenden Rennen damit schon sicher.

Titelaspirant Eli Tomac (Kawasaki) haderte mit seinem Start: Er touchierte in der ersten Linkskurve mit seinem Vorderrad Webbs Hinterrad und fiel auf Rang 7 zurück. Tomac ging kein weiteres Risiko ein und begnügte sich am Ende mit Rang 3.

Jason Anderson (Husqvarna) ging schon in der ersten Runde hart zu Boden und musste dem Feld hinterherfahren. Danach kollidierte er mit Vince Friese, wobei sich die Motorräder so stark verkeilten, dass Anderson aufgeben musste. Justin Barcia (Yamaha) erreichte zwar nur Rang 9, aber durch Andersons Ausfall rückte er in der Tabelle wieder auf Rang 4 nach vorne. Anderson fiel auf WM-Rang 5 zurück.

Alle Einzelheiten vom Finale des 15. Laufs zur Supercross-WM in Salt Lake City erfahren Sie im nachfolgenden Renn-Stenogramm:

Start:
Jason Anderson gewinnt den Start und stürzt. Webb führt vor Roczen, Osborne und Davalos. Tomac kollidiert mit Webbs Hinterrad und rangiert auf P6.

Noch 19 Min:
Webb führt vor Roczen, Osborne, Davalos, Stewart und Tomac.

Noch 17 Min:
Roczen kann die pace von Webb mitgehen. Führungswechsel! Roczen geht innen an Webb vorbei in Führung. Davalos geht zu Boden und muss die Box ansteuern.

Noch 15 Min:
Roczen kann sich leicht absetzen und führt mit 2,2 Sekunden Vorsprung vor Webb, Osborne und Stewart.

Noch 14 Min:
Stewart geht an Osborne vorbei auf P3. Auch Tomac geht an Osborne vorbei auf P4.

Noch 13 Min:
Tomac setzt sich gegen Stewart durch und erreicht P3. Anderson ist in einen Crash mit mehreren Fahrern verwickelt: Andersons Maschine verkeilt sich mit der Honda von Friese.

Noch 11 Min:
Roczen führt mit 3,1 Sekunden Vorsprung vor Webb und Tomac.

Noch 10 Min:
Tomac auf P3 ist der schnellste Mann im Feld und hat auf P3 nur noch 2,9 Sekunden Rückstand zu Webb.

Noch 9 Min:
Roczen hat seinen Vorsprung auf 3,4 Sekunden ausgebaut.

Noch 4 Min:
Roczen kann seinen Vorsprung auf 3,7 Sekunden ausbauen.

Noch 1 Min:
Webb kommt näher. Roczens Vorsprung beträgt 2,7 Sekunden.

Letzte Runde:
Ken Roczen siegt mit 3,1 Sekunden Vorsprung vor Cooper Webb und Eli Tomac!

Ergebnis Supercross-WM in Salt Lake City 5:
1. Ken Roczen (GER), Honda
2. Cooper Webb (USA), KTM
3. Eli Tomac (USA), Kawasaki
4. Zach Osborne (USA), Husqvarna
5. Malcolm Stewart (USA), Honda
6. Dean Wilson (GBR), Husqvarna
7. Blake Baggett (USA), KTM
8. Justin Brayton (USA), Honda
9. Justin Barcia (USA), Yamaha
10. Aaron Plessinger (USA), Yamaha
11. Chad Reed (AUS), KTM
12. Broc Tickle (USA), Suzuki
13. Benny Bloss (USA), KTM
...
19. (DNF) Martin Davalos (USA), KTM
...
22. (DNF) Jason Anderson (USA), Husqvarna

WM-Stand nach 15 von 17 Rennen:
1. Eli Tomac, 343
2. Ken Roczen, 319, (-24)
3. Cooper Webb, 318, (-25)
4. Justin Barcia, 255, (-88)
5. Jason Anderson, 246, (-97)
6. Malcolm Stewart, 199, (-126)
7. Dean Wilson, 208, (-135)
8. Zach Osborne, 205, (-138)
9. Justin Brayton, 199, (-144)
10. Justin Hill, 188, (-155)

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