Atlanta-1 Streckenlayout: Weitläufig und Sand

Von Thoralf Abgarjan
Supercross-WM
Das Streckenlayout von Atlanta-1

Das Streckenlayout von Atlanta-1

Die restlichen 5 Rennen zur Supercross-WM 2021 werden im Freien stattfinden. Die WM-Läufe 13 bis 15 werden im Infield des Racing Ovals 'Atlanta Motor Speedway' ausgetragen und weisen einige Besonderheiten auf.

Am kommenden Wochenende findet in Atlanta der 13. Lauf zur Supercross-WM statt. Diesmal aber findet das Rennen nicht im Mercedes-Benz-Stadium statt, sondern im Infield des 'Atlanta Motor Speedway'.

Ähnlich wie in Daytona werden die Strecken der WM-Läufe 13 bis 15 entsprechend weitläufig angelegt sein. Der Kurs von Atlanta-1 wartet mit langgezogenen Rhythmussektionen auf. Der Streckencharakter ist also deutlich anders als in den räumlich begrenzten Stadien mit vielen engen Kurven.

Das Wichtigste aber: Die restlichen 5 WM-Läufe in Atlanta und Salt Lake City werden im Freien stattfinden. Die Wetterbedingungen können also einen weiteren Faktor darstellen. Bereits für dieses Wochenende beträgt die Regenwahrscheinlichkeit 80%.

Wem diese Outdoor-Bedingungen nun besser liegen, ob Webb oder Roczen, ist reine Spekulation. Ein Protagonist, der solche Strecken zweifellos mag, ist Kawasaki-Werksfahrer Eli Tomac. Der Titelverteidiger fuhr in Daytona einen seiner beiden Saisonsiege heraus.

Auf der Strecke von Atlanta wird es auch wieder eine ausgedehnte Sandsektion geben. Ken Roczen haderte zuletzt mit der Sandsektion von Arlington. Das bedeutet aber nicht, dass er das Fahren im Sand verlernt hätte. Im Gegenteil: Roczens Probleme entstanden durch die Linienwahl. Der Deutsche ist schnell im Sand, das hat er oft genug gezeigt. Mit einer cleveren Linienwahl könnte er genau hier sogar den Unterschied machen.

Roczen hat einen Rückstand von 15 Punkten auf WM-Leader Cooper Webb. Das bedeutet, er muss und er wird auf Angriff setzten, um möglichst in jedem Rennen vor WM-leader Webb ins Ziel zu kommen.

WM-Stand nach Runde 12 von 17:

1. Cooper Webb (USA), KTM, 275
2. Ken Roczen (D), Honda, 260, (-15)
3. Eli Tomac (USA), Kawasaki, 234, (-41)
4. Justin Barcia (USA), GASGAS, 214, (-61)
5. Aaron Plessinger (USA), Yamaha, 183, (-92)
6. Malcolm Stewart (USA), Yamaha, 179, (-96)
7. Jason Anderson (USA), Husqvarna, 171, (-104)
8. Dylan Ferrandis (F), Yamaha, 153, (-122)
9. Joey Savatgy (USA), KTM, 138, (-137)
10. Marvin Musquin (F), KTM, 136, (-139)

Das Streckenlayout von Atlanta:


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