Formel 1: Selbst Nico Hülkenberg war überrascht

Bestätigt: David Datzer fährt die TT für Ian Lougher

Von Helmut Ohner
David Datzer (li.) kürzlich bei einer Stippvisite auf der Isle of Man neben Colin Moore und Patrick Hoff

David Datzer (li.) kürzlich bei einer Stippvisite auf der Isle of Man neben Colin Moore und Patrick Hoff

Wenn man bei der Tourist Trophy ein Topresultat einfahren will, schadet es nicht, in der Supertwin-Klasse auf einer Paton zu sitzen. Im Team von Ian Lougher wird der Deutsche David Datzer 2024 einer dieser Fahrer sein.

Seit 2017 geht bei den Supertwin/Lightweight-Rennen der Sieg auf das Konto eines Paton-Fahrers. Peter Hickman durchbrach im Vorjahr im zweiten Rennen zwar diese eindrucksvolle Siegesserie, will man als Fahrer in dieser Klasse bei der Tourist Trophy allerdings die besten Chancen auf ein Top-10-Resultat haben, schadet es nicht, wenn man auf einem dieser exklusiven Zwei-Zylinder-Motorräder aus Italien sitzt.

Auch der 31-jährige David Datzer wird dieses Jahr zum erlauchten Kreis der Paton-Piloten gehören. Der schnellste Deutsche der TT-Geschichte wird auf der Isle of Man neben dem Italiener Francesco Curinga, dem Japaner Masayuki Yamanaka und dem Manxman Joe Yeardsley die Mannschaft des zehnfachen TT-Siegers Ian Lougher bilden, wie in einer Aussendung des Teams bestätigt wurde.

«Bei der letztjährigen TT war ich öfters im Zelt von Ian und wir haben uns recht nett unterhalten. Benny Jerzenbeck war 2022 mein Mechaniker und ist ein Freund von Ian. Bei einem Gespräch mit Benny habe ich einmal erwähnt, dass ich gerne bei Ian fahren würde. Benny hat dies Ian gesagt und so ist alles ins Laufen gekommen», erzählt der Motorradmechaniker aus Bayern.

«Im Winter hat Ian dann mitgekriegt, dass ich mich ernsthaft mit dem Gedanken trage, meinen Helm an den Nagel zu hängen. Er hat sich danach bei mir gemeldet und gefragt, ob ich bei der TT nicht für sein Team in der Supertwin-Klasse an den Start gehen möchte. Wer kann bei so einem Angebot schon nein sagen? Es hat nicht lange gedauert, bis wir uns geeinigt haben. Jetzt bin ich überglücklich, dass ich bei der TT für Ian so ein Gerät fahren darf.»

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