Jo Shimoda (Kawasaki): «Ein Traum wurde wahr»

Von Thoralf Abgarjan
US-Supercross Lites Ost
Jo Shimoda nach seinem ersten Sieg im US-Supercross

Jo Shimoda nach seinem ersten Sieg im US-Supercross

Experten wie Supercross-Legende Ricky Carmichael sind begeistert von der Entwicklung von Jo Shimoda (Kawasaki), der in Salt Lake City vor den Augen seiner aus Japan angereisten Familie den ersten Sieg feierte.

Er ist der erste Japaner, der ein US.Supercross gewann. Als der 18-jährige Jo Shimoda in Indianapolis das erste Mal in seinem Leben auf dem Podium eines US-Supercrossrennens stand, erklärte er in japanischer Bescheidenheit: «Ich freue mich, aber ich habe dieses Podium wirklich nicht verdient, denn ich war nur Profiteur der Aktion zwischen Craig und Lawrence. Ich will das Podium aber aus eigener Kraft schaffen.»

Genau das tat er: In Indianapolis-3 schaffte er es aus eigener Kraft auf den zweiten Platz und in Salt Lake City holte er nun sogar seinen ersten Sieg im US-Supercross. TV-Co-Moderator und Supercross-Legende Ricky Carmichael ist von der Entwicklung des Japaners begeistert: «Er hat sich kontinuierlich verbessert und hat heute alle Angriffe von Mosiman und Lawrence abgewehrt. Er hat diesen Sieg wirklich verdient und ich zolle dieser Leistung meinen größten Respekt», erklärte er nach dem Rennen.

Jo Shimoda konnte seinen ersten Sieg zusammen mit seiner Familie feiern, die extra aus Japan in die USA gereist ist. «Ich möchte dem Team Monster Energy/Pro Circuit/Kawasaki danken, dass sie mir das beste Bike hingestellt haben. Meine Familie ist hier und das macht diesen Moment ganz besonders. Ich bin nach Amerika gegangen und habe es als große Chance angesehen, hier starten zu können. Mit diesem Sieg ist nun ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich bin in die USA gekommen und habe jeden Tag mein Bestes gegeben. Jetzt freue ich mich schon auf das Finale in einer Woche und auf das East/West Showdown

Mit dem Sieg von Salt Lake City 1 und dem verletzungsbedingten Ausfall von Christian Craig (Wadenbeinbruch) ist Jo Shimoda auf Tabellenrang 2 vorgerückt. Mit 23 Punkten Rückstand zu Tabellenführer Colt Nichols (Yamaha) hat er damit sogar noch mathematische Titelchancen.

Shimodas erster Gratulant in Salt Lake City war übrigens der Australier Jett Lawrence. Lawrence und Shimoda starteten letztes Jahr noch als Teamkollegen für das GEICO-Honda-Team und sind seitdem gute Freunde geworden.

Ergebnis 250SX East Finale Salt Lake City 1:

1. Jo Shimoda (JPN), Kawasaki
2. Jett Lawrence (AUS), Honda
3. Colt Nichols (USA), Yamaha
4. Michael Mosiman (USA), GASGAS
5. Thomas Do (F), KTM
...
DNS: Christian Craig (USA), Yamaha
DNS: Austin Forkner (USA), Kawasaki
DNS: RJ Hampshire (USA), Husqvarna
DNS: Max Vohland (USA), KTM

Meisterschaftsstand nach Runde 8 von 9:

1. Colt Nichols, 187
2. Jo Shimoda, 164, (-23)
3. Christian Craig, 151, (-29)
4. Jet Lawrence, 128, (-36)
5. Michael Mosiman, 116, (-71)
6. Joshua Osby, 103, (-83)
7. Joshua Varize, 98, (-89)
8. Thomas Do, 92 (-95)

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