WRC

Der nächste McRae ist in den Startlöchern

Von Toni Hoffmann - 29.12.2019 11:52

Eine der größten Dynastien in der weltweiten Rallyeszene erhält im nächsten Jahr Zuwachs, im McRae-Clan ist Max McRae ist im nächsten Jahr startklar für seine Motorsportkarriere.

Der Sohn des ehemaligen Hyundai-, Subaru- und Mitsubishi-Werksfahrer Alister McRae und Neffe des Weltmeisters von 1995, Colin (am 15. September 2007 im Hubschrauber tödlich verunglückt), hofft, bei der McRae Rally Challenge in Schottland mit seinem Vater und Großvater, dem fünffachen britischen Meister Jimmy, dabei zu sein.

Der 15-jährige Max, der mit seiner Familie in Australien lebt, demonstrierte bereits Motorsport-Können in Down Under, als er die Arise Racing Driver Search für erfahrene Rennfahrer gewann. Er wird eine vollständig finanzierte Saison in der Western Australia Formula 1000-Serie angehen. McRae jr hat bereits viele Kart-Titel gewonnen, aber auf lange Sicht ist sein Auge definitiv auf den Rallyesport gerichtet.

«Ich hatte das Glück, Anfang dieses Jahres nach Wales zu kommen, um einige Autos von Onkel Colin zu fahren», sagte er. «Das war echt cool. Eine unglaubliche Gelegenheit, diese Autos waren einfach fantastisch.»

Max fuhr einen Subaru Legacy RS und einen Impreza WRC 97 in der Walters Arena, einer Prüfung der WM-Rallye Wales.

«Später in dieser Woche war ich zum ersten Mal bei Rallyday», fügte er hinzu. »Es war erstaunlich, so viele Menschen und so viele weitere erstaunliche Autos zu sehen.»

Bei der McRae Rally Challenge im Oktober, die auf der Rennstrecke Knockhill in Schottland stattfindet, werden Rallye-Stars aus der ganzen Welt anwesend sein, um das Jubiläum von Colin McRae zu feiern.

«Es wird ein großartiger Tag», sagte Jimmy. «Wir müssen Max ein Juniorauto für die Veranstaltung suchen. Wir können ohne ihn nicht dorthin fahren. Aber er darf auch nicht zu stark sein, wir wollen nicht, dass er seinen Vater in Verlegenheit bringt.»

Sein Vater Alister fügte hinzu: «Max ist sehr an Rallyes interessiert, aber er hat diese Saison in der Formel 1000 vor sich. Mal sehen, wie es geht. Es gibt keinen Druck von unserer Seite, vor allem nicht, wenn man sieht, wie teuer das alles ist.»

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