Meistermacher David Sutton gestorben

Von Toni Hoffmann
WRC
David Sutton, der Mann, der 1981 in seinem Ford Escort RS 1800 Ari Vatanen und David Richards zum Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) geführt hatte, ist gestorben. Er war 81 Jahre alt.

Sutton, ein Fahrer in seinen frühen Tagen, wird am besten deswegen in Erinnerung bleiben, weil er ein privates Team geleitet hat, das es mit den Besten der Welt aufgenommen und geschlagen hat. Die Saison 1981 wird vielen mit der Ankunft des Audi quattro in Erinnerung bleiben, aber es war das in London ansässige Team von Sutton, das mit Vatanen und Beifahrer David Richards an der Spitze der Tabelle stand.

David Sutton Cars ließ Fords WRC-Hoffnungen aufflammen, als sich das «Blue Oval» Ende 1979 aus der Serie zurückzog. Mit Rothmans Unterstützung und Escort RS1800, die am Ford Motorsport Standort in Boreham entwickelt wurden, hat es Sutton geschafft, das erste private Team zu werden, das den Weltmeistertitel gewann. Es war ein Rekord, der bis 2006 andauerte, als Sébastien Loeb mit dem belgischen Kronos Racing seine vierte Krone in Folge gewann.

Vatanen als auch Richards erinnern sich gut an die Saison 1981.

«Diese Saison 1981 war genau wie meine gesamte Karriere in einem Jahr», sagte Vatanen. «Es gab unglaublich viele große, aber auch negative Momente. Ich habe gewonnen und bin dann an der Elfenbeinküste gegen einen Lastwagen gekracht. Aber die ganze Zeit trug David Sutton dieses große Lächeln. Immer das große Lächeln. Und wenn ich die Fehler machte, kam er und legte seinen Arm um mich. Wir hatten die Beziehung ein bisschen wie der Vater und der Sohn. Er war fantastisch und hinterlässt ein sehr großes Loch für den Sport.»

Richards fügte hinzu: «Ari und ich haben David viel zu verdanken. Er lebte mitten im Team. Es war sein Name über der Tür und er hatte seine Arme um jeden Aspekt der Operation gelegt. Die Saison 1981 war eine wahre Geschichte von David und Goliath.»

Sutton wechselte Ende 1981 zu Audi und stellte mit Audi UK Autos für Hannu Mikkola, Stig Blomqvist und Michèle Mouton in der britischen Meisterschaft und auf der ganzen Welt.

2003 kam ein zweiter Weltmeistertitel, als Martin Rowe einen Subaru Impreza der Gruppe N zum Weltmeistertitel des Serienautos fuhr.

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