Fowler (Toyota): «Séb-Duell, das Salz in der Suppe»

Von Toni Hoffmann
Der vierte Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft in Portugal lebt von dem zweiten Jahres-Duell zwischen Sébastien Loeb und Sébastien Ogier, für Tom Fowler, Technischer Direktor bei Toyota, ist das das Salz in der Suppe.

Keine Frage, der wirklich spannende und begeisternde Zweikampf zwischen dem späteren Sieger Sébastien Loeb im Ford Puma und dem nach Reifenpech Zweiten Sébastien Ogier im Toyota Yaris beim Saisonauftakt in Monte Carlo war das Highlight. Nun kommt es in Portugal zu einer Neuauflage dieses Duells auf Schotter. Auch wenn es die Beteiligten runterspielen, dieses Duell zwischen dem neunfachen Rekordweltmeister Loeb und dem achtfachen Champion Ogier ist das beherrschende Thema in Portugal. So sieht es auch Tom Fowler.

Nach mehr als zwei Jahren Zusammenarbeit mit Sébastien Ogier hat Fowler die Antwort parat. Er glaubt, dass sich der Franzose Ogier darauf freut, seinen Landsmann Loeb bei der Vodafone Rally Portugal (19. bis 22. Mai) nächste Woche zu treffen. Fowler glaubt weiter, dass Ogier das Ergebnis vom Saisonauftakt kippen könnte, indem er in Matosinhos, der Drehscheibe der Rallye Portugal bei Porto, bei der ersten Schotterallye der Hybrid-Ära gewinnt. M-Sport Ford-Fahrer Loeb schnappte sich den Sieg in den französischen Alpen in einem Puma Rally1 unter der Nase des GR Yaris seines Rivalen, der auf der vorletzten Prüfung wegen eines Reifenschadens gebremst worden war.

«Ich denke, er hat eine Chance zu gewinnen … weil er Sébastien Ogier ist“, sagte Fowler. Aber was ist mit der Rivalität mit Loeb?

«Er ist sehr gut. Ich denke, sie wollen so etwas selbst. Ich denke, die Rivalität ist einer der Gründe, warum sie diese Events machen wollen – sie wollen sich wiedersehen. Obwohl ich sicher bin, dass sie Freunde sind, ist dies keine persönliche Sache, sondern eher auf der Grundlage des nächsten Kampfes. Wenn man es vernünftig betrachtet, hatte Ogier in letzter Zeit mehr Zeit im Auto, er war in letzter Zeit in Portugal unterwegs und man müsste sagen, dass er die Oberhand behalten sollte. Wie ich schon sagte, es ist großartig, es ist gut für die Meisterschaft und es verleiht den Dingen ein bisschen mehr Würze.»

Bleibt das Wetter trocken, stehen die Chancen nächste Woche eher zugunsten von Ogier. Der gebürtige Franzose aus Gap wird die erste Etappe als Achter der Startreihenfolge beginnen, vier Plätze hinter Loeb und auf saubereren Straßen, die mehr Grip bieten würden.

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