Die neue Ducati Panigale V4 begeistert

Starker Endspurt

Von Andreas Gemeinhardt
Martin Schuh, Christoph Drobe, Sebastian Skibbe und ihre Crew

Martin Schuh, Christoph Drobe, Sebastian Skibbe und ihre Crew

Die ehemaligen Yamaha-R6-Cup-Piloten Martin Schuh, Christoph Drobe und Sebastian Skibbe beenden das Finale der Langstreckenmeisterschaft auf dem dritten Platz.

Für Martin Schuh, Sebastian Skibbe und Christoph Drobe stand am vergangenen Wochenende der vierte und letzte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings an. Als Einsatzfahrzeuge wurden erneut drei Yamaha-R6-Cup-Maschinen aus der Saison 2009 genutzt. Das Team rund um die ehemaligen Yamaha-R6-Cup Piloten startete in der Klasse 3 Supersport (Rennmotorräder bis 600ccm/maximal 140 PS). Nach einigen Abstimmungsarbeiten im freien Training erreichte das Trio im Qualifying den achten Startplatz.

Der Start des 6-Stunden-Rennens erfolgte bei trockenen Streckenbedingungen um 11.00h am Montag in Le-Mans-Art. Als erster Fahrer übernahm der Kölner Sebastian Skibbe die Initiative und kämpfte sich in der Anfangsphase einige Positionen vorn. Doch nur wenig später rückte das Safty Car aufgrund von Unfällen mehrmals aus, so dass nach zirka 55 Minuten der erste Fahrerwechsel erfolgte. Der Boxenstopp verlief problemlos und der Siegener Martin Schuh übernahm den nächsten Turn. Nach 40 Minuten wurde der Siegener aber Ausgangs des «Schumacher-S» in einen Unfall verwickelt. Beide beteiligten Fahrer konnten glücklicherweise wieder auf die Strecke zurückkehren. Schuh verletzte sich leicht an der Hand und musste zur Sicherheit die Box ansteuern.

Christoph Drobe aus Bad Laasphe übernahm deshalb unplanmässig den nächsten Turn. Dieser Boxenstopp kostete das Team zu viel Zeit und ein Podiumsplatz schien ausser Reichweite zu sein. Nach dem Wechsel belegte das Trio den sechsten Platz. Die Crew arbeitete bei den anschliessenden Boxenstopps schnell und zuverlässig. Man setzte nun auf lange Turns, um einen Boxenstopp einzusparen. Nach fünf Stunden befand sich die Mannschaft auf dem vierten Rang. Sebastin Skibbe verbesserte sich in seinem letzten Turn den dritten Platz.

Zehn Minuten vor Rennende musste das Team einen letzten Boxenstopp durchführen und Martin Schuh wurde noch einmal ins Rennen geschickt. Das ganze Team mit den vielen Helfern fieberte an der Boxenmauer und freute sich jubelnd nach harten sechs Stunden als Schuh auf dem dritten Rang die Ziellinie überquerte und den Podiumsplatz sicherte. Bei der Siegehrung auf dem Podest liessen sich die Fahrer eine ordentliche Sektdusche nicht nehmen und gaben einstimmig zu: «Es war hart! Ein 6-Stunden-Rennen kann wirklich lang sein. Vielen Dank an unser Team, dass und ermöglichte, das Finale erfolgreich mit einem Podiumsplatz beenden zu können. Es hat uns allen im Laufe des Jahres riesig Spass gemacht, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Bei vier Rennen standen wir hier auf dem Podest. Über eine Fortsetzung 2012 werden wir im Winter nachdenken.»

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