Andreas Kofler: Stressiger Saisonauftakt in Portugal

Von Helmut Ohner
Moto2-EM
Andreas Kofler beim erfolgreichen Test auf dem Pannonia Ring

Andreas Kofler beim erfolgreichen Test auf dem Pannonia Ring

In Portugal finden die ersten internationalen Motorradstraßenrennen nach der durch Covid-19 erzwungenen Rennpause statt. Mit dabei beim Re-Start ist auch der junge Österreicher Andreas Kofler.

Der 15-jährige Andreas Kofler, Bruder von Moto3-WM-Pilot Maximilian, wird in der Klasse Superstock 600 an den beiden Rennwochenenden der FIM CEV Repsol in Portimaõ am Start stehen. «Ich freue mich jetzt riesig darauf, dass es endlich losgeht. Mein letztes Rennen war vor neun Monaten, aber wir konnten in den letzten Wochen viel und gut testen», erklärte der Oberösterreicher, der gleich vier Rennen innerhalb von sieben Tagen am Programm hat, denn jeweils zwei Läufe seiner Meisterschaft werden an den beiden Auftaktwochenenden in Estoril und Portimaõ stattfinden.

«An Estoril habe ich extrem gute Erinnerungen. In den letzten Jahren fand immer der Auftakt zum European Talent Cup dort statt. Das war immer im Frühjahr, wo die Strecke aufgrund der kühlen Temperaturen extrem schwierig zu fahren war, es aber immer ganz gut für mich gelaufen ist. Portimaõ wird dagegen ein neuer Kurs, da bin ich noch nicht gefahren.»

Erstmals wird sich der Schüler der Handelsakademie I in Wels auch im Renngeschehen gegen die Konkurrenz in seiner neuen Rennklasse messen können, denn im Laufe des letzten Jahres ist er der Moto3-Klasse entwachsen. «Aufgrund meiner Körpergröße wurde es extrem schwierig und deshalb haben wir uns zum Jahresende für einen Wechsel entschieden», analysierte der Attnang-Puchheimer, der nun auf einer Yamaha R6 antritt.

120 PS und 600 Kubikzentimeter gilt es nun für Kofler zu beherrschen. In den letzten Wochen testete er fleißig seine Maschine auf dem Red Bull Ring, dem Automotodrom Brünn und dem Pannonia Ring. «Er hat sich wirklich schnell umgestellt und die Tests in den letzten Wochen waren sehr vielversprechend», berichtete Vater Klaus, der seinen Schützling bei den Rennen begleiten wird.

Ein Novum an den ersten beiden Rennwochenenden werden auch die Renntage sein. Denn weder in Estoril noch in Portimaõ werden am Sonntag die Rennen gefahren, sondern am Dienstag (7. Juli) und Montag (13. Juli). «Das ist aber kein Problem, ansonsten sind die Abläufe ja sehr ähnlich zum letzten Jahr. Es gibt wieder zwei Trainingstage, die Qualifikation am dritten Tag und das Rennen am vierten Tag», schmunzelte Andreas, für den am Freitagmorgen die Anreise auf die Iberische Halbinsel ansteht.

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