Lukas Tulovic (3.): «Das ist einfach der Hammer»

Von Mario Furli
Moto2-EM
 Lukas Tulovic fühlt sich wohl in Valencia

Lukas Tulovic fühlt sich wohl in Valencia

Das Comeback auf seiner Moto2-Maschine läuft für Lukas Tulovic beim CEV-Finale in Valencia bisher nach Wunsch. Der Kiefer-Fahrer sicherte sich am Freitag den dritten Startplatz.

Das Saisonfinale der Moto2-EM in Valencia wird bislang von traumhaftem Wetter begleitet. Daran soll sich auch an den nächsten beiden Tagen nichts ändern. Lukas Tulovic scheint sich wohlzufühlen und legte am Freitag den Grundstein, um am Samstag und Sonntag vorne mitmischen zu können.

Nach seiner Handverletzung zeigt sich der 20-jährige Tulovic wieder in bester Verfassung. Aufbauend auf soliden Leistungen in den freien Trainings der vorangegangenen zwei Tage brillierte der Schützling von Kiefer Racing in beiden Qualifyings jeweils als Dritter des starken Starterfeldes.

«Die Rückkehr auf meine Moto2-Rennmaschine nach zwei Monaten verläuft bislang sehr erfreulich», bestätigte der Eberbacher. «Ich bin mit dem Stand der Dinge wirklich super happy, meine Hand bereitet mir keine Schwierigkeiten mehr. Trotzdem waren die ersten zwei Tage körperlich sehr anstrengend. Vor allem in den Long-Runs, die wir gemacht haben, habe ich es gemerkt, wie kräfteraubend so ein Motorrad zu fahren ist. An dieser Stelle muss ich auch dazu erwähnen, dass ich wegen meiner Verletzung einen kleinen Trainingsrückstand habe. Trotzdem läuft es mit jeder Session immer besser. Viele unserer schärfsten Konkurrenten sind nach dem zweiten Tag hinsichtlich ihrer Rundenzeit stehengeblieben. Wir hingegen sind der Spitze Schritt für Schritt nähergekommen und konnten im zweiten Qualifying sogar noch ein ordentliches Stück zulegen.»

«Die Zeittrainings mit gerade Mal eine Zehntelsekunde hinter der Pole-Position abzuschliessen, ist einfach der Hammer», fuhr der Kalex-Pilot aus dem Kiefer Racing Team fort. «Das zweite Qualifying war jedenfalls schon ein Highlight des Wochenendes. Zunächst haben wir mit gebrauchten Reifen begonnen und mit Hinblick auf die Rennen die Abstimmung weiter verfeinert. Dabei waren wir mit dem Reifen, der am Ende 18 Runden draufhatte, immer noch sehr konstant und schnell unterwegs. Aufgrund dieser Tatsache dürfen wir den Rennen zuversichtlich entgegenblicken. Mit den neuen Reifen ist uns dann zum Schluss eine weitere deutliche Steigerung gelungen, sowie die letzten Runden überhaupt sehr stark waren.»

Die Zuversicht ist groß bei Tulovic, der beim Saisonauftakt in Estoril schon auf dem Podest stand: «Ich habe meinen Speed wiedergefunden, ich kann locker schnell fahren. Daher bin ich schon auf die Rennen gespannt.»

Moto2-EM, Valencia, Qualifying (30.10.)

1. Tuuli, Kalex, 1:36,350 min
2. Montella, Speed-up, + 0,115 sec
3. Tulovic, Kalex, + 0,125
4. Cardelus, Kalex, + 0,292
5. Aegerter, Kalex, + 0,424
6. Zaccone, Kalex, + 0,527
7. Norrodin, Kalex, + 0,631
8. Kubo, Kalex, + 0,641
9. Boonlert, Kalex, + 0,700
10. Aldeguer, Yamaha, + 0,880 (STK)

Ferner:
16. Leon Orgis, Yamaha, + 2,054 sec (STK)
18. Andreas Kofler, Yamaha, + 2,520 (STK)
20. Czyba, Yamaha, + 2,998 (STK)

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