Tag 6: X-raid-Doppelschlag mit Peterhansel und Sainz

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto

Das hessische X-raid hat am sechsten Tag der 42. Rallye Dakar auf dem Weg zum Ruhetag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad einen weiten Doppelsieg in der Tageswertung erzielt.

Zum vierten Mal in Folge sicherte sich das Bahrain JCW X-raid Team den Tagessieg. Nach ihrem Sieg auf der vierten Etappe wiederholten Stéphane Peterhansel (F) und Paulo Fiuza (P) im Mini John Cooper Works Rally heute auf dem Weg nach Riad ihren Erfolg. Carlos Sainz und Lucas Cruz (beide E), die an Tag drei und fünf gewinnen konnten, wurden heute Zweite. Sie werden nach dem morgigen Ruhetag als Führende der Gesamtwertung in die zweite Dakar-Woche starten. Peterhansel und Fiuza liegen hinter Nasser Al-Attiyah im Toyota auf Rang drei.

Zwei Mini John Cooper Works Crews gelang noch der Sprung in die Top 10: Orlando Terranova und Bernardo Graue kamen als Neunte ins Ziel, gefolgt von Yasir Seaidan (KSA) und Alexey Kuzmich (RUS). Die beiden liegen mit den Positionen fünf und neun auch in der Gesamtwertung unter den schnellsten Zehn.

Alexander Dorosinskiy (RUS) und Oleg Uperanko (LVA) wurden im Mini ALL4 Racing 16. Die beiden Litauer Vaidotas Zala und Saulius Jurgelenas erreichten im Mini JCW Rally Rang 18. Die Mini JCW Rally-Crew Denis Krotov (RUS) und Dmytro Tsyro (UKR) beendeten die Etappe auf Platz 22. Alle drei Teams liegen in der Gesamtwertung in den Top 20.

Peterhansel war als Dritter in die sechste Etappe gestartet, konnte sich aber schnell an die Spitze setzen. Gegen seinen Teamkollegen Sainz kämpfte er um den Tagessieg. «Ich freue mich sehr, dass wir heute gewinnen konnten», strahlt Peterhansel im Ziel. «Das war eine sehr lange Etappe mit schnellen und langsamen Passagen in den Dünen. Bei den hohen Geschwindigkeiten muss man sich sehr konzentrieren, das ist mental sehr anstrengend. Der Ruhetag kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.»

Obwohl Sainz und Cruz die Prüfung, die zum größten Teil durch sandiges Gebiet führte, eröffnen mussten, konnte sich das Duo in der Spitzengruppe halten. Mit ihrem zweiten Rang vor Nasser Al-Attiyah im Toyota, konnten sie ihren Vorsprung auf den Katari in der Gesamtwertung als Gewinner der ersten Halbzeit weiter ausbauen. «Als Erster in die Prüfung zu starten, war nicht einfach und deswegen freue ich mich umso mehr, als Zweiter angekommen zu sein», erzählt der Spanier. «Heute gab es einige schnelle Passagen, selbst in den Dünen und manchmal auch sandige Pisten. Bei einer Länge von über 450 Kilometern ist alles vertreten und Lucas hat einen sehr guten Job gemacht. Jetzt freue ich mich auf den Ruhetag.»

Jakub Przygonski (PL) und Timo Gottschalk (D) mussten wegen eines technischen Defekts stoppen. Sie kamen als 44. ins Ziel.

Den Ruhetag am Samstag verbringen die Teilnehmer in der saudischen Hauptstadt Riad.

Rallye Dakar – Stand auf der 6. Prüfung (= 477 km):

Pos

Team/Auto

Zeit/Diff

1

Peterhansel/Fiuza (F/P), Mini

4:27:17

2

Sainz/Cruz (E), Mini Buggy

+ 1:35

3

Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota

+ 3:22

4

Al Rajhi/Zhiltsov (KSA/RUS), Toyota

+ 6:42

5

Serradori/Lurquin (F), Century

+ 7:10

6

Alonso/Coma (E), Toyota

+ 7:56

7

Ten Brinke/Colsoul (NL/B), Toyota

+ 9:37

8

De Villiers/Haro Bravo (ZA/E), Toyota

+ 10:48

9

Terranova/Graue (RA), Mini

+ 13:22

10

Seaidan/Kuzmich (KSA/RUS), Mini

+ 18:40

Rallye Dakar – Stand nach der 6. von 12 Prüfungen:

Pos

Team/Auto

Zeit/Diff

1

Sainz/Cruz (E), Mini Buggy

23:33:05

2

Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota

+ 7:36

3

Peterhansel/Fiuza (F/P), Mini Buggy

+ 16:18

4

Al Rajhi/Zhiltsov (KSA/RUS), Toyota

+ 36:46

5

Terranova/Graue (RA), Mini

+ 43:52

6

Serradori/Lurquin (F), Century

+ 50:19

7

De Villiers/Haro Bravo (ZA/E), Toyota

+ 55:39

8

Ten Brinke/Colsoul (NL/B), Toyota

+ 1:12:56

9

Seaidan/Kuzmich (KSA/RUS), Mini

+ 2:00:09

10

Vanagas/Palmeiro (LT/P), Toyota

+ 2:38:24

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Ferrari und Sebastian Vettel: Vertrauen verloren

Mathias Brunner
​Es wird 2021 keine sechste gemeinsame Saison geben mit Ferrari und Sebastian Vettel: Auf den ersten Blick geht’s ums Geld. Aber der tiefergehende Grund dürfte sein – das gegenseitige Vertrauen ist weg.
» weiterlesen
 

TV-Programm

Fr. 29.05., 13:25, Motorvision TV
Classic Ride
Fr. 29.05., 13:50, Motorvision TV
Tuning - Tiefer geht's nicht!
Fr. 29.05., 14:20, Motorvision TV
Abenteuer Allrad
Fr. 29.05., 14:55, SPORT1+
Motorsport - Monster Jam
Fr. 29.05., 15:10, Motorvision TV
UIM F1 H2O World Powerboat Championship
Fr. 29.05., 15:15, RTL 2
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Fr. 29.05., 15:35, Motorvision TV
Monster Jam Championship Series
Fr. 29.05., 16:15, Hamburg 1
car port
Fr. 29.05., 16:50, Motorvision TV
Classic Ride
Fr. 29.05., 17:45, Motorvision TV
Classic Races
» zum TV-Programm