Der englische Red Bull-KTM-Werkspilot Sam Sunderland, Dakar-Sieger 2017, ist ein harter Bursche. «Ich bin mehr oder weniger okay», stellte er fest. Die Röntgenaufnahmen widersprechen dieser These.
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Red Bull KTM trat bei der 42. Ausgabe der Dakar-Rallye mit drei Favoriten an, einer ist seit heute aus dem Rennen: Sam Sunderland, Dakar-Sieger 2017, hat es schwer erwischt. Er musste nach einem schweren Sturz aufgeben. Die niederschmetternde Diagnose: Bruch des rechten Schulterblatts und fünf gebrochene Wirbelfortsätze.
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Mit 19 Minuten Rückstand auf den Dakar-Leader Ricky Brabec war Sam Sunderland für den Gesamtsieg noch nicht abgeschrieben, das bewies der Brite auf Etappe 4, die er nur wegen einer Fünf-Minuten-Strafe nicht gewann. Aber die fünfte Etappe brachte das Aus für den KTM-Piloten. Bei Kilometer 187 der Wertungsprüfung stürzte der 30-Jährige bei hoher Geschwindigkeit. Sunderland war immer bei Bewusstsein. Medizinisches Personal war für die Erstversorgung zügig vor Ort.
Doch Sunderland ist hart im Nehmen. "Ich bin mehr oder weniger okay", berichtete er per WhatsApp an KTM. "Nur ein paar kleine Brüche... Ich bin einfach enttäuscht, weil ich weiß, dass ich hier noch viel mehr zeigen hätte können. Aber ja, wenn du gewinnen wilst, musst du pushen und das Limit verschieben... Denn heutzutage fahren sehr viele Gegner sehr schnell, sehr viele navigieren dazu ausgezeichnet. Das Limit wird also feiner und feiner."
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Jetzt hofft Sam Sunderland, der mit der Schwester von Yamaha-Star Adrien van Beveren (ebenfalls schon out) liiert ist und der lange in Dubai lebte, dass es seine Teamkollegen Toby Price und Matthias Walkner richten. "Hoffentlich erledigen sie den Job", meinte Sam.
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Der Australier Price (er gewann die Dakar schon 2016 und 2019) hält sich nach 5 von 12 Etappen mit 9:06 min Rückstand auf Platz 2 hinter Honda-Pilot Ricky Brabec. Walkner, Dakar-Sieger 2018, hat auf Platz 6 bereits 30:54 min Rückstand.
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