Dakar Moto

Sunderland: Schulter & 5 Wirbelfortsätze gebrochen

Von - 09.01.2020 19:33

Der englische Red Bull-KTM-Werkspilot Sam Sunderland, Dakar-Sieger 2017, ist ein harter Bursche. «Ich bin mehr oder weniger okay», stellte er fest. Die Röntgenaufnahmen widersprechen dieser These.

Red Bull KTM trat bei der 42. Ausgabe der Dakar-Rallye mit drei Favoriten an, einer ist seit heute aus dem Rennen: Sam Sunderland, Dakar-Sieger 2017, hat es schwer erwischt. Er musste nach einem schweren Sturz aufgeben. Die niederschmetternde Diagnose: Bruch des rechten Schulterblatts und fünf gebrochene Wirbelfortsätze.

Mit 19 Minuten Rückstand auf den Dakar-Leader Ricky Brabec war Sam Sunderland für den Gesamtsieg noch nicht abgeschrieben, das bewies der Brite auf Etappe 4, die er nur wegen einer Fünf-Minuten-Strafe nicht gewann.

Aber die fünfte Etappe brachte das Aus für den KTM-Piloten. Bei Kilometer 187 der Wertungsprüfung stürzte der 30-Jährige bei hoher Geschwindigkeit. Sunderland war immer bei Bewusstsein. Medizinisches Personal war für die Erstversorgung zügig vor Ort.

Doch Sunderland ist hart im Nehmen. «Ich bin mehr oder weniger okay», berichtete er per WhatsApp an KTM. «Nur ein paar kleine Brüche... Ich bin einfach enttäuscht, weil ich weiß, dass ich hier noch viel mehr zeigen hätte können. Aber ja, wenn du gewinnen wilst, musst du pushen und das Limit verschieben... Denn heutzutage fahren sehr viele Gegner sehr schnell, sehr viele navigieren dazu ausgezeichnet. Das Limit wird also feiner und feiner.»

Jetzt hofft Sam Sunderland, der mit der Schwester von Yamaha-Star Adrien van Beveren (ebenfalls schon out) liiert ist und der lange in Dubai lebte, dass es seine Teamkollegen Toby Price und Matthias Walkner richten. «Hoffentlich erledigen sie den Job», meinte Sam.

Der Australier Price (er gewann die Dakar schon 2016 und 2019) hält sich nach 5 von 12 Etappen mit 9:06 min Rückstand auf Platz 2 hinter Honda-Pilot Ricky Brabec. Walkner, Dakar-Sieger 2018, hat auf Platz 6 bereits 30:54 min Rückstand.  

Es geht um den 19. KTM-Sieg hintereinander.

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Andrea Iannone: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Von Günther Wiesinger
Nach Öffnung der ebenfalls positiven B-Probe gilt Andrea Iannone als Dopingsünder. Er ist kein Opfer, sondern Täter, ein Betrüger. An einer Sperre wird der Aprilia-Pilot nicht vorbei kommen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

So. 19.01., 12:10, Anixe HD
Anixe Motor-Magazin
So. 19.01., 13:25, Motorvision TV
ADAC MX Masters - Möggers, Österreich
So. 19.01., 13:55, Motorvision TV
FIA European Truck Racing Championship - Hungaroring, Ungarn
So. 19.01., 14:25, Motorvision TV
Porsche Carrera Cup - Red Bull Ring, Spielberg, Österreich
So. 19.01., 15:15, History Channel
Tuning Extrem - Truck-Makeover
So. 19.01., 15:40, Motorvision TV
Formula Drift Championship
So. 19.01., 16:05, Motorvision TV
Isle of Man Tourist Trophy 2019
So. 19.01., 17:15, Hamburg 1
car port
So. 19.01., 18:00, ORF 1
Sport am Sonntag
So. 19.01., 18:00, Das Erste
Sportschau
» zum TV-Programm