Zukunft noch offen: Dennis Olsen verlässt Porsche

Von Jonas Plümer
 Der Harry Potter der DTM: Dennis Olsen

Der Harry Potter der DTM: Dennis Olsen

2023 ging der Norweger Dennis Olsen für Manthey EMA als Porsche-Vertragsfahrer in der DTM an den Start. Doch der Skandinavier und die Marke aus Zuffenhausen gehen zukünftig getrennte Wege.

Weiterer Abgang bei Porsche. Nachdem Christian Engelhart bereits bekanntgegeben hat, dass er die Marke verlassen wird, verlässt Dennis Olsen ebenfalls die Zuffenhausener.

Der Norweger ging in diesem Jahr für Manthey EMA an den Start und half der Mannschaft die Teamwertung zu gewinnen. Zudem konnte Porsche mit seinem Einsatz die Herstellerwertung für sich entscheiden. Sein bestes Ergebnis war ein zweiter Rang beim Finale in Hockenheim.

Bereits 2022 startete er in der DTM, als er für SSR Performance einen Porsche 911 GT3 R der Generation 991.2 pilotierte. Auf der Ardennenachterbahn von Spa-Francorchamps konnte er seinen bislang einzigen DTM-Sieg einfahren.

Der ehemalige Porsche-Junior Olsen wurde 2017 Meister im Porsche Carrera Cup Deutschland und stieg daraufhin zum Porsche Young Professional auf, einer Werksfahrerstufe von Porsche. Trotz seines Titelgewinns in der Intercontinental GT Challenge, der inoffiziellen GT3-WM, im Jahr 2019 wurde er daraufhin zum Porsche Vertragsfahrer herabgestuft, bestritt aber trotzdem noch weltweit viele Rennen am Steuer des 911ers.

Wie der 27-jährige Dennis Olsen seine Karriere fortsetzen wird, ist derzeit noch unklar.

Die beiden DTM-Piloten Olsen und Engelhart sind nicht die einzigen Abgänge von Porsche. Während der Night of the Champions gab die Marke zudem bekannt, dass Matteo Cairoli nach seinem Engagement in der Asian Le Mans Series nicht mehr für Porsche fahren wird. Der Italiener wird mit einem LMDh-Engagement mit Lamborghini in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Verbindung gebracht.

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Happy Birthday, Marc Márquez!

Werner Jessner
Mit 31 Jahren startet der achtfache Weltmeister in den Herbst seiner Karriere. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Die MotoGP wäre sehr viel ärmer ohne ihn.
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