Antonio Felix da Costa (BMW): Glücklich mit Glock

Von Andreas Reiners
DTM
Antonio Felix da Costa

Antonio Felix da Costa

Der Portugiese ist neu im BMW-Team. Sein Teamkollege: Timo Glock, in der vergangenen Saison Rookie wie jetzt Felix da Costa.

Mit der Verpflichtung von Antonio Felix da Costa sorgte BMW im Dezember für eine Überraschung. Der Portugiese will das als Rookie in seiner ersten DTM-Saison auch. Die Münchner stellten dem 22-Jährigen dann auch Timo Glock zur Seite: Der frühere Formel-1-Pilot war im vergangenen Jahr selbst Neuling und weiß, wie man sich an einen Tourenwagen gewöhnen muss. Und immerhin feierte Glock beim Saisonfinale in Hockenheim seinen ersten DTM-Sieg.

«Timo Glock zum Teamkollegen zu haben, ist natürlich eine gute Sache, denn er ist ein sehr erfahrener Pilot. Ich glaube, wir können uns gegenseitig pushen und das Team und BMW auf die Plätze bringen, die wir anpeilen», sagte Felix da Costa «TouringCarTimes». Gemeinsam mit Glock fährt er 2014 im MTEK-Team, das 2013 ebenfalls ganz neu in der DTM war und teilweise auch Lehrgeld zahlen musste. Aber auch Höhepunkte feiern konnte wie Glocks Sieg in Hockenheim oder Platz zwei von Ex-Teamkollege Marco Wittmann und Rang drei von Glock in Spielberg.

«MTEK ist ein extrem professionelles Team. Sie haben in ihrer ersten DTM-Saison einen tollen Job gemacht. Sie haben beide Autos im vergangenen Jahr in die Top 10 gebracht», so Felix da Costa. Rookie of the Year Wittmann wurde Gesamtachter, Glock landete auf Platz neun.

Die Saison, die im Mai beginnt, ist aber noch weit weg. Priorität hat im Moment die Gewöhnung an den Tourenwagen. «Momentan konzentriere ich mich voll und ganz darauf, mich im Auto wohl zu fühlen, damit ich zu 100 Prozent pushen kann», sagte der Portugiese, der in den Red-Bull-Farben unterwegs sein wird.

Und eines hat er schon gelernt: 100 Prozent sind in der DTM das A und O. «Das ist etwas sehr Wichtiges in der DTM, denn ein oder zwei Zehntel können im Qualifying einen großen Unterschied machen. Ich freue mich auf den Saisonstart: Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu lernen, und zu zeigen, dass es die richtige Entscheidung war, mich zu verpflichten», sagte er. Und ist sich sicher: «Die Ergebnisse werden von ganz alleine kommen, wenn ich einen guten Job mit dem Team mache.»

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