Reiterberger gewinnt in Spa, Fritz auf dem Podium

Von Tim Althof
Markus Reiterberger gewann mit dem Dunlop-Testteam gemeinsam mit Teamkollege Kenny Foray auf BMW das Sechs-Stunden-Rennen in Spa, Marvin Fritz (Yamaha) erreichte mit Platz 3 ebenfalls das Podium auf dem Traditionskurs.

In Schleiz feierte Markus Reiterberger gemeinsam mit dem Team BCC Heilbronn auf einer BMW S 1000 RR das Comeback in der IDM Superbike, wobei er gleich ein Rennen gewinnen konnte. Anstatt auch in Assen gegen Ilya Mikhalchik, Florian Alt und Co. um den IDM-Sieg zu kämpfen, ging für den Bayern ein Test auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps vor. Beim Sechs-Stunden-Rennen auf der 7,004 km langen Strecke am Samstag in Belgien fuhr Reiterberger mit seinem Teamkollegen Kenny Foray souverän zum Sieg.

Der BMW-Pilot aus Bayern fuhr mit 2:22,188 Minuten einen neuen Rundenrekord für Motorräder, der vermutlich bleiben wird, denn bis zum 24-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM im Juni 2022 soll die Strecke noch leicht modifiziert werden.

«Was für ein geiler Tag das doch war», schrieb Reiterberger auf seiner Facebook-Seite am Samstagabend. «Pole-Position, erneuter Rundenrekord, der nun wahrscheinlich für immer bleibt, da die Strecke etwas umgebaut wird und Sieg beim Sechs-Stunden-Rennen von Spa. Es hat riesigen Spaß gemacht mit dem Dunlop Moto Testteam und meinem EWC-Teamkollegen Kenny Foray. Danke an alle.»

Ebenfalls am Start stand Endurance-WM-Star Marvin Fritz. Der Deutsche, der zuletzt bei der Superbike-WM-Veranstaltung in Most mit einem Top-10-Platz glänzte, startete mit einem Serienmotorrad von Yamaha, aufgepäppelt von seinem WM-Team YART. An seiner Seite nicht wie gewohnt Karel Hanika oder Niccolò Canepa, sondern der Dudenhofener Danny Märtz.

Das Duo spielte sich gleich gut ein und nutze den Tag, um einige Reifen-Tests für Bridgestone auf der Berg-und-Tal-Bahn durchzuführen. Obwohl sie das Rennen aus der Boxengasse aufnehmen mussten, landeten Sie am Ende auf Rang 3 hinter dem BMW-Team von Reiterberger und VRD Igol Experiences, die mit Florian Marino, Nico Terol und James Westmoreland am Start standen.

Marvin Fritz erklärte nach dem Rennen: «Die Bridgestone Techniker waren vor Ort und wir konnten einige Reifenkonstellationen testen und ich konnte meine persönliche Bestzeit unterbieten. Für Danny war die Gelegenheit wie Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig. Wir haben prima kooperiert.»

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