Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

So blicken die Piloten auf die anstehenden 6h Imola

Von Oliver Müller
Toyota GR010 Hybrid

Toyota GR010 Hybrid

Die Sportwagen-WM (FIA WEC) steht vor dem zweiten Saisonlauf 2024. Schauplatz ist die Strecke in Imola. Dort war die WEC bislang noch nie unterwegs. Das sagen die Rennfahrer zum Rennwochenende.

Es ist soweit: Die FIA WEC begeht am kommenden Wochenende (19. bis 21. April) das zweite Saisonrevent 2024. Da in Monza umgebaut wird, reist die WM nach Imola. Die 4,909 Kilometer lange Strecke verfügt über einige Bergauf- und Bergab-Passagen und ist somit bei den Rennfahrern recht beliebt. 37 Autos wurden für Imola eingeschrieben. Die Spitze bilden 19 Hypercars.

Die WEC hat an dieser Stelle bereits eine aktualisierte Entrylist hinterlegt. In dieser schon aufgeführt ist Jules Gounon. Der Franzose springt in Imola für den verletzten Ferdinand Habsburg ein und steuert den Alpine A424 mit der Startnummer #35. Grundsätzlich schauen die WEC-Piloten sehr positiv gestimmt auf das Imola-Event. Hier einige Stimmen.

Marco Wittmann - BMW M Hybrid V8

«Ich freue mich sehr darauf, am Wochenende wieder in der FIA WEC an den Start zu gehen. Italien ist ein schönes Land. Ich mag das Ambiente, das Essen und die Leute - daher ist die Vorfreude groß. Imola ist eine sehr historische Rennstrecke, die ich aus der DTM kenne. 2022 bin ich dort aufs Podium gefahren, habe also gute Erinnerungen. Wir haben seit dem Auftakt in Katar einige Tests und Simulator-Sessions durchgeführt und werden hoffentlich einen Schritt nach vorne machen.»

Paul di Resta - Peugeot 9X8

«Ich habe diese Strecke erst vor Kurzem kennengelernt. Imola ist ein schmaler und ziemlich holpriger Kurs. Er ist ganz anders als in Katar. Mit all den Hypercars und GT3 wird es auf der Strecke sehr voll. Auch die Reifen werden ein wichtiger Faktor sein, insbesondere wenn das Wetter umschlägt. Was die Vorbereitung betrifft, ist es nie einfach, mit einem neuen Auto zur zweiten Runde einer Meisterschaft zu kommen. Wir werden diesen Peugeot 9X8 2024 nach und nach kennenlernen und mit ihm Fortschritte machen, wobei wir Le Mans, unser Hauptziel, im Blick behalten.»

Antonio Fuoco - Ferrari 499P

«Imola ist eine sehr wichtige Strecke für Ferrari und einen italienischen Fahrer wie mich. Ich bin mir sicher, dass bei diesem Lauf eine besondere Atmosphäre herrschen wird. Ich hoffe, dass die Tribünen mit vielen Fans gefüllt sind, denen wir an diesem Wochenende jede Menge Spannung bieten wollen. Auf technischer Ebene erwarte ich kein einfaches Rennen. Der Performance-Unterschied zwischen den Hypercars und LMGT3 erfordert viele Überholmanöver und damit auch ein bestmögliches Streckenmanagement. Der Streckenverlauf ist charakteristisch, mit ganz besonderen Ecken wie Tosa oder Acque Minerali, durchsetzt mit Hochgeschwindigkeitskurven und engen Auslaufzonen. Wir müssen fehlerfrei fahren, das Potenzial unseres Autos ausschöpfen und gleichzeitig Fehler vermeiden.»

Alex Lynn - Cadillac V-Series.R

«Ich freue mich auf Imola. Es ist eine großartige Strecke, ein historischer Ort und ein großartiger Rennplatz für die zweite Runde der WEC 2024. Ich denke, die Fans werden für eine tolle Atmosphäre sorgen. Als Team freuen wir uns darauf, wieder Rennen zu fahren. Jetzt geht es mit der Vorbereitung auf Le Mans so richtig los. Imola ist eine kurvenreiche Strecke mit viel Stop&Start. Mit unserem agilen Auto bin ich recht optimistisch für ein erfolgreiches Event.»

Mike Conway - Toyota GR010 Hybrid

«Dieses Wochenende wird für mich eine neue Erfahrung sein, weil ich noch nie in Imola gefahren bin, obwohl es sich offensichtlich um eine der klassischen Motorsportstrecken handelt. Ich habe mir viele Rennen angesehen und bin sie kürzlich im Simulator gefahren. Jetzt freue ich mich darauf, endlich die Chance zu haben, dort Rennen zu fahren. In Katar haben wir gute Punkte für die Weltmeisterschaft geholt und jetzt müssen wir den Druck aufrechterhalten und jede Gelegenheit nutzen, die sich uns bietet. Es wird nicht einfach sein, gegen die starke Konkurrenz anzutreten. Aber wir werden weiter kämpfen.»

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