Formel-1-Saison 2017: 10 verblüffende Superlative

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel und Lewis Hamilton

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton

​In wenigen Tagen rücken die ersten Formel-1-Lastwagen Richtung Spa-Francorchamps aus. Vor dem Ende der Sommerpause haben wir 10 verblüffende Superlative der GP-Saison 2017 zusammengestellt.

Der schnellste Fahrer
Natürlich eine subjektive Einschätzung. Aber Fakt ist: Niemand hat in dieser Saison mehr Pole-Positions erobern können als Mercedes-Star Lewis Hamilton, nämlich 6. Kein anderer Pilot startete mehr als zwei Mal vom besten Startplatz (wie Bottas und Vettel). Kimi Räikkönen kommt auf eine Pole. Hamilton hat seinen Speed im Rennen bestätigt: 6 beste Rennrunden. Auch hier kommt niemand auf mehr als zwei (Kimi Räikkönen).

Der aggressivste Pilot
Marc Surer nennt Haas-Fahrer Kevin Magnussen «einen linken Hund». Nico Hülkenberg findet, der Däne sei «der unsportlichste Fahrer im Feld». Aber Tatsache ist auch, dass kein Pilot bislang in der jeweils ersten Runde aller Rennen so viele Plätze gutgemacht hat wie Magnussen, insgesamt 22 Ränge.

Der grösste Pechvogel
Kein Pilot ist öfter ausgefallen als McLaren-Pilot Fernando Alonso, nämlich sechs Mal. In Russland konnte er erst gar nicht erst ins Rennen gehen, weil ihn sein Auto im Stich liess.

Das beste Zwischenzeugnis
Sebastian Vettel und Lewis Hamilton sind bei allen bisherigen elf WM-Läufen nicht nur ins Ziel gekommen, sondern haben auch gepunktet.

Die längste Wartezeit
Die Formel-1-Journalisten verfolgten den Indy-500-Einsatz von Fernando Alonso mit grossem Interesse. In Monaco waren die Organisatoren so nett, die Live-Bilder aus Indianapolis zu zeigen. Gross der Jubel, als Alonso beim Rennklassiker in Indy sogar in Führung ging. Hätten Sie gewusst, wie viele Tage es her war, dass Alonso bei einem Grand Prix letztmals geführt hatte? Es sind 1036 Tage! Alonso führte in der Formel 1 letztmals in Ungarn 2014, damals noch im Ferrari.

Der schnellste Boxenstopp
Beim Grand Prix von Grossbritannien in Silverstone wurde Felipe Massa von den Williams-Jungs in 2,02 Sekunden abgefertigt. Williams zeigt regelmässig die schnellsten Reifenwechsel und führt im Wettbewerb der flinksten Mechaniker von Formel-1-Logistiker DHL vor Mercedes und Red Bull Racing.

Die erdrückendste Bilanz
Die drei Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing haben von 33 möglichen Podestplätzen deren 32 erobert. Nur Lance Stroll konnte mit seinem glücklichen dritten Rang im Chaos-GP von Baku die Erfolgsausbeute der besten Rennställe schmälern.

Die tollste Aufholjagd
Daniel Ricciardo begann den Silverstone-GP von Startplatz 19 und beendete ihn als Fünfter.

Das dümmste Manöver
Sebastian Vettels Rammstoss gegen Lewis Hamilton in Baku.

Die meisten Führungsrunden
Lewis Hamilton hat in der Saison 2017 bei mehr als einem Drittel aller GP-Runden geführt – insgesamt sind das 262 Runden oder mehr als 38 Prozent der kompletten Renndistanz bis einschliesslich Ungarn. Verblüffend: Nur der grosse Michael Schumacher hat in der Formel 1 mehr Führungsrunden zurückgelegt (nämlich 5111) als Lewis Hamilton (3252). Ayrton Senna kam auf 2931. Sebastian Vettel wird ihn bald überholen (2925). Hamilton lag bei 106 Grands Prix mindestens eine Runde lang in Führung (Schumacher 142, Senna 86, Vettel 85).

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Lewis Hamilton: Hunger auf mehr als Formel 1

Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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