Kimi Räikkönen und der GP-Rekord: Das gibt mir nichts

Von Andreas Reiners
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen kann 2020 den Rekord von Rubens Barrichello knacken, er hätte dann die meisten Rennteilnahmen auf dem Buckel. Der Iceman reagiert darauf, wie man es von ihm erwartet.

Dass Kimi Räikkönen nicht viel auf Statistiken und Zahlen gibt, machte der wortkarge Finne bei allen möglichen Meilensteinen seiner Karriere klar.

So hat es den «Iceman» auch ziemlich kalt gelassen, dass er beim WM-Finale von Abu Dhabi seinen 312. GP-Einsatz bestritten hat – damit ist er in der ewigen Rangliste der Formel-1-WM in Sachen Teilnahmen Zweiter.

An der Spitze dieser Statistik steht Rubens Barrichello mit 322 Rennteilnahmen – kein anderer GP-Pilot in der Geschichte des Sports gab bei so vielen WM-Läufen Gas wie «Rubinho». 

Räikkönen wird diesen Rekord im nächsten Jahr brechen können, schließlich wird der 40-Jährige auch 2020 für Alfa Romeo Racing auf Punktejagd gehen. 

Sollte er bis zum Österreich-GP 2020 keinen Grand Prix verpassen, überholt er Barrichello mit dem Rennen auf dem Red Bull Ring (elfter Lauf zur WM).

«Begeistert bin ich nicht», sagte Räikkönen: «Es gibt mir nichts.» Dafür aber das Racing, denn der Finne freut sich auf eine weitere Saison, «auf einen weiteren Versuch, und dass wir uns verbessern und daraus lernen können, was wir falsch gemacht haben und was wir gut gemacht haben, und ein bisschen näher an die Spitze rücken. Aber die Zeit wird es zeigen, es ist viel zu früh.»

Grundsätzlich hat sich durch seinen Wechsel von Ferrari zu Alfa Romeo nicht viel verändert.

«Ich glaube nicht, dass der Druck anders war. Ich denke, dass jeder viel Druck auf sich selbst ausübt und am Ende unterscheidet sich die Arbeit, die wir am Rennwochenende machen nicht wirklich, egal in welchem Team du bist», sagte er.

Es gibt aber auch Vorzüge, wenn man bei einem kleineren Team ist: die geringere PR-Arbeit zum Beispiel. «Außerhalb des Rennsports hatte ich weniger zu tun, das ist ein schöner Teil davon. Außerdem ist das Team sehr nahe an meinem Wohnort, sodass ich nicht in andere Länder reisen muss. In vielerlei Hinsicht hilft es mir, ich habe ein bisschen mehr Zeit, um bei der Familie zu bleiben. Es ist eine schöne Sache.»


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