Nicholas Latifi: Zuversicht dank Leclerc und Gasly

Von Otto Zuber
Formel 1
Nicholas Latifi

Nicholas Latifi

In diesem Jahr kämpft Nicholas Latifi zum ersten Mal gegen die Formel-1-Stars. «Ds wird cool», freut sich der Kanadier, der auch mit Blick auf Charles Leclerc und Pierre Gasly zuversichtlich auf seine Debütsaison blickt.

In den letzten Jahren durften die Formel-1-Fans gleich mehrere grossartige GP-Neulinge erleben, die den Sprung von der Formel-2-Serie in die Königsklasse gewagt haben. Ferrari-Talent Charles Leclerc etwa, oder auch Lando Norris. Und diese Beispiele lassen auch den neuesten Rookie im 2020er-Feld zuversichtlich auf die anstehende Saison blicken.

«Es hat sich nicht nur im vergangenen Jahr gezeigt, dass die Formel 2 ein guter Prüfstein für die jungen Fahrer ist», erklärt Nicholas Latifi gegenüber Crash.net. Der Kanadier wird den Platz von Robert Kubica im Williams-Team übernehmen und sich an der Seite von George Russell beweisen müssen.

Dieser hatte nach dem F2-Titelgewinn von 2018 den Sprung auf die grosse GP-Bühne gewagt, im vergangenen Jahr aber keinen einzigen WM-Punkt ergattert. Im Schnitt war er aber deutlich besser als sein Teamkollege, der auf die Alfa Romeo-Reservebank wechseln musste.

«Das war nicht nur im vergangenen Jahr so. Wenn man weiter zurückgeht und auf Charles Leclerc und Pierre Gasly blickt, dann sieht man, dass es immer Fahrer gab, die in die Formel 1 aufgestiegen sind und sich gleich von Anfang an beweisen konnten. Und natürlich steigert das mein Vertrauen, ich hoffe, dass mir das auch gelingen wird», erklärt Latifi, der speziell mit Blick auf den McLaren-Star Lando Norris und AlphaTauri-Rückkehrer Pierre Gasly zuversichtlich bleibt. «Sie haben die Meisterschaft im vergangenen Jahr auch nicht gewinnen können, trotzdem haben sie sich extrem gut geschlagen, deshalb mache ich mir auch keine Sorgen, auch wenn ich den Titel leider nicht holen konnte.»

Ein Grossteil des Feldes bestehe mittlerweile aus jungen Talenten, gegen die er bereits auf der Rennstrecke gekämpft hat, betont der 24-Jährige aus Montreal. «So gesehen ist nicht alles unbekannt für mich, es ist also kein Sprung ins kalte Wasser», ist sich der Formel-2-Zweite von 2019 sicher.

Für seine Debütsaison hat sich Latifi deshalb auch viel vorgenommen. Er schwärmt: «Ich schätze, es wird sicherlich cool sein, gegen die etablierten Jungs im Rennen zu kämpfen. Bei meinen Einsätzen im ersten Training habe ich die Strecke bereits mit ihnen geteilt, das ist also nichts gänzlich Neues für mich. Aber es wird sicher super, erstmals richtig gegen sie antreten zu können.»

«Aber es wird auch eine Herausforderung», weiss der Formel-1-Neuling. «Wir wissen noch nicht, wo ich zu Saisonbeginn im Vergleich zu George noch stehen werde. Das kann man als Team noch nicht wissen, aber ich werde mein Bestes geben, um mein Potenzial vollständig auszuschöpfen und meine beste Performance zu zeigen», verspricht er.

DER FORMEL-1-KALENDER 2020

Präsentationen
11. Februar: Ferrari (Reggio Emilia)
12. Februar: Renault (Paris)
13. Februar: McLaren (Woking)
14. Februar: AlphaTauri (Salzburg), Mercedes (Silverstone)
17. Februar: Racing Point (Mondsee)
19. Februar: Alfa Romeo (Barcelona)

Wintertests
19.–21. Februar: Montmeló, Circuit de Barcelona-Catalunya/E
26.–28. Februar: Montmeló, Circuit de Barcelona-Catalunya/E

Rennen
15. März: Melbourne, Albert Park Circuit/AUS
22. März: Bahrain, Bahrain International Circuit/BRN
5. April: Hanoi, Street Circuit Hanoi/VN
19. April: Shanghai, Shanghai International Circuit/RCH
3. Mai: Zandvoort, Circuit Park Zandvoort/NL
10. Mai: Montmeló bei Barcelona, Circuit de Barcelona-Catalunya/E
24. Mai: Monte Carlo, Circuit de Monaco/MC
7. Juni Aserbaidschan, Baku City Circuit/AZ
14. Juni: Montreal, Circuit Gilles Villeneuve/CDN
28. Juni: Le Castellet, Circuit Paul Ricard/F
5. Juli: Spielberg, Red Bull Ring/A
19. Juli: Silverstone, Silverstone Circuit/GB
2. August: Mogyoród bei Budapest, Hungaroring/H
30. August: Francorchamps, Circuit de Spa-Francorchamps/B
6. September: Monza, Autodromo Nazionale/I
20. September: Singapur, Marina Bay Street Circuit/SGP
27. September: Sotschi, Sochi Autodrom/RUS
11. Oktober: Suzuka, Suzuka Circuit/J
25. Oktober: Austin, Circuit of the Americas/USA
1. November: Mexico City, Autódromo Hermanos Rodríguez/MEX
15. November: São Paulo, Autódromo José Carlos Pace/BR
29. November: Abu Dhabi, Yas Marina Circuit/UAE

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