Herbert: Entscheidendes Jahr für Mick Schumacher

Von Otto Zuber
Formel 1
Johnny Herbert

Johnny Herbert

GP-Veteran Johnny Herbert betont, dass 2020 eine entscheidende Saison für Ferrari-Junior Mick Schumacher ist. Er warnt mit Blick auf Pastor Maldonado und Jolyon Palmer: «Man sollte nicht zu lange in der Formel 2 fahren.»

Seine erste Formel-2-Saison nahm Mick Schumacher als Formel-3-Europameister in Angriff und gleich am ersten Rennwochenende in Bahrain konnte der Sohn des Rekordweltmeisters Michael Schumacher seine ersten Punkte in der höchsten Formelsport-Nachwuchsklasse bejubeln. Der erste Ausfall folgte beim zweiten Rennwochenende auf dem Strassenkurs von Baku, im Sprint sorgte der junge Deutsche aber mit einer neuerlichen Punktefahrt für Wiedergutmachung..

Danach folgten zwei schwierigere Wochenenden in Barcelona und Monaco, in denen Mick zwar ins Ziel kam, aber keine Punkte holte. In Le Castellet kam er in beiden Rennen nicht ins Ziel und auf dem Red Bull Ring erlebte er ein schwieriges Hauptrennen. Im Sprint konnte er mit dem vierten Rang sein bis dato bestes Formel-2-Ergebnis feiern.

Dass es noch besser geht, bewies der junge Schumacher im Sprintrennen von Ungarn, das er für sich entschied. Das Rennen, das er dank umgekehrter Startreihenfolge von der Pole in Angriff nehmen durfte, kontrollierte er souverän, wie auch GP-Veteran Johnny Herbert einräumt. Der Brite erklärte an der Autosport International Show aber auch: «Ich würde diese Performance als nicht ganz so erstaunlich einstufen, wie einige Szenen, die wir bei Lando Norris oder George Russell gesehen haben.»

«Aber es war ein kontrollierter Sieg, es war eine reife Leistung, wie er die Reifen schonte und trotzdem das nötige Tempo fuhr», lobte Herbert gleichzeitig. «Er kam durch die umgekehrte Startreihenfolge zur Pole, trotzdem war es ein guter Sieg», fasste der 55-Jährige Ex-GP-Pilot und TV-Experte zusammen.

Herbert ist sich sicher, dass Schumacher eine wichtige Saison meistern und möglichst schnell in die F1 aufsteigen muss: «Man sollte nicht zu lange in der Formel 2 fahren, denn wir haben schon einige Male erlebt, dass Piloten dort vier Jahre oder mehr unterwegs waren. Und wir haben bei Leuten wie Pastor Maldonado oder auch Jolyon Palmer gesehen, dass daraus nichts Überragendes entstanden ist. Meiner Ansicht nach muss er es in diesem Jahr schaffen», betonte er.

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