Crashkid Grosjean: Verbale Scharmützel mit Fans

Von Andreas Reiners
Formel 1
Romain Grosjean

Romain Grosjean

Romain Grosjean konnte sich nach zwei Zwischenfällen bei den Tests in Barcelona in den sozialen Medien wieder eine Menge anhören. Der Franzose wehrte sich.

Die sozialen Medien sorgen dafür, dass die Formel-1-Stars Fahrer zum Anfassen sind. Zumindest ein bisschen, wenn sie Bilder aus dem Alltag zeigen oder Storys posten. Viele Fans fühlen sich ihren Helden dann tatsächlich näher.

Unterhaltsam wird es, wenn die Fahrer dann auch tatsächlich reagieren und interagieren. Und dabei dann auch noch relativ angesäuert sind. Dann entfalten Twitter, Instagram und Co. ihre Wirkung erst so richtig.

Romain Grosjean lieferte sich jetzt ein paar kleine verbale Scharmützel mit Fans auf Instagram. Einer hatte ihn gefragt, ob es sich gut anfühle, wieder zu crashen.

Es ist das für Grosjean leidige Thema: Den Ruf des Crashkid der Formel 1 wird der Franzose bis zum Karriereende nicht mehr los. Nahrung lieferte er seinen Kritikern mit einem neuerlichen Abflug in Barcelona.

Nichts Wildes, aber eben wieder ein Crash. «Hast du schon einmal ein Omelett gemacht, ohne davor Eier zerschlagen zu haben?», fragte Grosjean auf Instagram zurück.

Mehr noch: «In 180 Grands Prix hatte ich, denke ich, nicht so viele Crashs, aber es freut mich für dich, dass du eine andere Sichtweise hast.» Oha, definitiv dünnhäutig.

Die Formel-1-Macher wissen natürlich auch, was wie in den sozialen Medien funktioniert. Pannen bei Haas stehen in der Rangliste recht weit oben.

Deshalb postete der Account neben einem Clip von einem Crash von Kevin Magnussen auch ein Video von einem Duell zwischen Grosjean Daniil Kvyat, der Russe hatte sich dabei über Grosjean beschwert.

Der weiß natürlich, was dann kommt: Witze und Sprüche auf seine Kosten.

«Grosjean ist so ein schrecklicher Fahrer. Er hat ihm überhaupt keinen Platz gelassen und ist langsam auf der Ideallinie unterwegs gewesen», kommentierte er selbst süffisant: «Natürlich Jungs, unterhaltet mich weiter während der langen Wartezeit auf dem Flughafen.»


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